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Eindrücke aus Afrika

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In Afrikanischen Eindrücken, seinem bahnbrechenden und wahrscheinlich bekanntesten Werk, verwendet Raymond Roussel einen formal einschränkenden Ansatz zur Textentstehung, ähnlich wie in einigen anderen seiner Werke, insbesondere in der Novelle Locus Solus. Er kombiniert zwei ähnliche Wörter mit zwei identischen Wörtern, jedoch mit unterschiedlichen Bedeutungen, und auf dieser Grundlage entwickelt er die gesamte Struktur. Zusammen mit verschiedenen Wortspielen und surrealistischen Techniken des automatischen Schreibens sowie inneren Anspielungen und Verweisen wird der Text nicht zu einem gewöhnlichen Reisebericht, sondern zu einem der experimentellsten Romane überhaupt. Morbid fasziniert von dem Bizarren, gibt Roussel, ein Zauberer des Raum- und Zeitgefühls, seiner Fantasie völlige Freiheit und entfaltet vor dem Leser Vorstellungen von afrikanischen Krönungszeremonien, gestrandeten Schiffen und Dschungelkämpfen, die als lebendige Bilder dienen. Je tiefer der Leser in den vielschichtigen Text eintaucht, desto mehr kehrt er zurück; je weiter er in die Zukunft schreitet, desto tiefer gelangt er in die Vergangenheit.

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Eindrücke aus Afrika, Raymond Roussel

Język
Rok wydania
1980
Oprawa
(miękka)
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4,5
Bardzo dobra
8 Ocena

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Tytuł
Eindrücke aus Afrika
Język
niemiecki
Rok wydania
1980
Oprawa
miękka
Liczba stron
303
ISBN10
3882212136
ISBN13
9783882212136
Seria
Kategorie
Pierwsze wydanie
1910
Oryginalna nazwa
Impressions d'Afrique
Ocena
4,5 z 5
Opis
In Afrikanischen Eindrücken, seinem bahnbrechenden und wahrscheinlich bekanntesten Werk, verwendet Raymond Roussel einen formal einschränkenden Ansatz zur Textentstehung, ähnlich wie in einigen anderen seiner Werke, insbesondere in der Novelle Locus Solus. Er kombiniert zwei ähnliche Wörter mit zwei identischen Wörtern, jedoch mit unterschiedlichen Bedeutungen, und auf dieser Grundlage entwickelt er die gesamte Struktur. Zusammen mit verschiedenen Wortspielen und surrealistischen Techniken des automatischen Schreibens sowie inneren Anspielungen und Verweisen wird der Text nicht zu einem gewöhnlichen Reisebericht, sondern zu einem der experimentellsten Romane überhaupt. Morbid fasziniert von dem Bizarren, gibt Roussel, ein Zauberer des Raum- und Zeitgefühls, seiner Fantasie völlige Freiheit und entfaltet vor dem Leser Vorstellungen von afrikanischen Krönungszeremonien, gestrandeten Schiffen und Dschungelkämpfen, die als lebendige Bilder dienen. Je tiefer der Leser in den vielschichtigen Text eintaucht, desto mehr kehrt er zurück; je weiter er in die Zukunft schreitet, desto tiefer gelangt er in die Vergangenheit.