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Höhenrausch

die Mathematik des 20. Jahrhunderts in zwanzig Gehirnen

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Dietmar Daths Meilensteine der Mathematik sind Gedankenexperimente. Denn bei den Porträts der 20 Forscher handelt es sich nicht um Biografien, sondern um einzelne Szenen oder Gespräche, in denen der Autor geschickt mit der Geschichte und ihren Protagonisten improvisiert und man jederzeit fürchten muss, ein X für ein U vorgemacht zu bekommen. Mit wem unterhält sich Georg Cantor über die Unendlichkeit der Zahlen und Francis Bacon, dem Verfasser von Romeo und Julia ? Wer weiß schon von der schicksalhaften Diskussion zwischen der zwölfjährigen Emmy Noether mit einem sprechenden Schmetterling über die Symmetrie von Raum und Zeit? Oder dem Interesse Stalins an den Wahrscheinlichkeitsrechungen eines Andrej Kolmogorow? Oder der in der Fantasie Daths geborenen Lena Dieringshofen, die mit ihrer Akt-Theorie den Bogen in die Zukunft der Mathematik schlägt? Um Dath zu folgen, ist also ein gehöriges Maß "präziser Fantasie" erforderlich -- zum Glück weniger der eigentlichen Mathematik, sondern der verzwickten Geschichten wegen. Es sind die ungewöhnlichen Perspektiven, aus denen die wissenschaftlichen Leistungen erzählt werden, und bei denen sich tiefe Einblicke in die teils skurrilen Persönlichkeiten offenbaren. Die Grenze zwischen Science und Fiction ist dabei nicht immer leicht zu erkennen. Aber das ist ja gerade der Reiz. --J. Schüring

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Höhenrausch, Dietmar Dath

Język
Rok wydania
2005
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Höhenrausch
Podtytuł
die Mathematik des 20. Jahrhunderts in zwanzig Gehirnen
Język
niemiecki
Rok wydania
2005
Oprawa
miękka
ISBN10
3499619466
ISBN13
9783499619465
Seria
Tagi
Nauka
Ocena
4,2 z 5
Opis
Dietmar Daths Meilensteine der Mathematik sind Gedankenexperimente. Denn bei den Porträts der 20 Forscher handelt es sich nicht um Biografien, sondern um einzelne Szenen oder Gespräche, in denen der Autor geschickt mit der Geschichte und ihren Protagonisten improvisiert und man jederzeit fürchten muss, ein X für ein U vorgemacht zu bekommen. Mit wem unterhält sich Georg Cantor über die Unendlichkeit der Zahlen und Francis Bacon, dem Verfasser von Romeo und Julia ? Wer weiß schon von der schicksalhaften Diskussion zwischen der zwölfjährigen Emmy Noether mit einem sprechenden Schmetterling über die Symmetrie von Raum und Zeit? Oder dem Interesse Stalins an den Wahrscheinlichkeitsrechungen eines Andrej Kolmogorow? Oder der in der Fantasie Daths geborenen Lena Dieringshofen, die mit ihrer Akt-Theorie den Bogen in die Zukunft der Mathematik schlägt? Um Dath zu folgen, ist also ein gehöriges Maß "präziser Fantasie" erforderlich -- zum Glück weniger der eigentlichen Mathematik, sondern der verzwickten Geschichten wegen. Es sind die ungewöhnlichen Perspektiven, aus denen die wissenschaftlichen Leistungen erzählt werden, und bei denen sich tiefe Einblicke in die teils skurrilen Persönlichkeiten offenbaren. Die Grenze zwischen Science und Fiction ist dabei nicht immer leicht zu erkennen. Aber das ist ja gerade der Reiz. --J. Schüring