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Feuer für den grossen Drachen

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  • 186 stron
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Konrad L. Kochale steht kurz vor dem Staatsexamen, arbeitet jedoch als Taxifahrer, da sein Vater als wirtschaftskrimineller Bankrotteur im Ausland sitzt. Seine Verlobte Hanna ist eine Volljuristin aus gutem Hause. Diese Ausgangssituation könnte vor hundert Jahren als Grundlage für einen Gesellschaftsroman dienen, in dem Hanna möglicherweise einen anderen Mann in Berlin kennengelernt hätte. Doch die damalige Zeit war geprägt von anderen gesellschaftlichen Verhältnissen, ohne Ausländerhass, Neonazis oder Terrorismus. Der Autor zeigt, dass die Realität von heute weit komplexer ist. Kochale, Hanna und eine Vielzahl weiterer Charaktere – darunter Tugrul, Hermann Hock und Oberkommissar Mannhardt – werden in ein unkontrollierbares Geschehen hineingezogen, das sie zerbricht oder an den Rand drängt. Der Autor bietet keinen Ausweg, sondern präsentiert Momentaufnahmen, die verdeutlichen, wie soziale Strukturen, einst von Menschen geschaffen, zu zerfallen beginnen und dabei ökonomische, psychische und physische Zerstörung anrichten.

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Feuer für den grossen Drachen, Horst Bosetzky

Język
Rok wydania
1982
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Feuer für den grossen Drachen
Język
niemiecki
Wydawca
Rowohlt
Rok wydania
1982
Oprawa
twarda
Liczba stron
186
ISBN10
3498034332
ISBN13
9783498034337
Seria
Opis
Konrad L. Kochale steht kurz vor dem Staatsexamen, arbeitet jedoch als Taxifahrer, da sein Vater als wirtschaftskrimineller Bankrotteur im Ausland sitzt. Seine Verlobte Hanna ist eine Volljuristin aus gutem Hause. Diese Ausgangssituation könnte vor hundert Jahren als Grundlage für einen Gesellschaftsroman dienen, in dem Hanna möglicherweise einen anderen Mann in Berlin kennengelernt hätte. Doch die damalige Zeit war geprägt von anderen gesellschaftlichen Verhältnissen, ohne Ausländerhass, Neonazis oder Terrorismus. Der Autor zeigt, dass die Realität von heute weit komplexer ist. Kochale, Hanna und eine Vielzahl weiterer Charaktere – darunter Tugrul, Hermann Hock und Oberkommissar Mannhardt – werden in ein unkontrollierbares Geschehen hineingezogen, das sie zerbricht oder an den Rand drängt. Der Autor bietet keinen Ausweg, sondern präsentiert Momentaufnahmen, die verdeutlichen, wie soziale Strukturen, einst von Menschen geschaffen, zu zerfallen beginnen und dabei ökonomische, psychische und physische Zerstörung anrichten.