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Marinas dreißigste Liebe

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Marinas dreißigste Liebe, ein Roman, der als „politisch-pornografisch“ bezeichnet wurde, gehört seit drei Jahrzehnten zu den meistveröffentlichten Werken Sorokins. Der Text ist voller für das bürgerliche Umfeld inakzeptabler Inhalte, wobei jede zweite Seite einem ‚Schlag ins Gesicht der öffentlichen Meinung‘ gleichkommt. Er schockierte und provozierte nicht nur sowjetische Funktionäre, sondern später auch russische Nationalisten. Die Geschichte erzählt von den neunundzwanzig verschiedenen Liebesabenteuern der Musiklehrerin Marina Alexejevna, ihren lesbischen Beziehungen und gelegentlichen sexuellen Spielen mit Männern, die rückblickend als ermüdendes und quälendes Tappen erscheinen. Von jeder Liebesgeschichte erhofft sich die Protagonistin die Erfüllung ihrer Sehnsüchte, doch erst die dreißigste Begegnung mit dem Vorsitzenden des Parteiausschusses der kommunistischen Partei eines großen Moskauer Maschinenbaubetriebs bringt eine Wende. Der Roman kann als grandiose Parodie auf den sozialistischen Aufbauroman gelesen werden, lässt sich aber auch als existenzialistisches Werk interpretieren.

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Marinas dreißigste Liebe, Vladimir Georgijevič Sorokin

Język
Rok wydania
1991
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Marinas dreißigste Liebe
Język
niemiecki
Wydawca
Haffmans
Rok wydania
1991
Oprawa
twarda
ISBN13
9783251001873
Seria
Pierwsze wydanie
1985
Oryginalna nazwa
Тридцатая любовь Марины (Tridcataja ljubov Mariny)
Ocena
3,95 z 5
Opis
Marinas dreißigste Liebe, ein Roman, der als „politisch-pornografisch“ bezeichnet wurde, gehört seit drei Jahrzehnten zu den meistveröffentlichten Werken Sorokins. Der Text ist voller für das bürgerliche Umfeld inakzeptabler Inhalte, wobei jede zweite Seite einem ‚Schlag ins Gesicht der öffentlichen Meinung‘ gleichkommt. Er schockierte und provozierte nicht nur sowjetische Funktionäre, sondern später auch russische Nationalisten. Die Geschichte erzählt von den neunundzwanzig verschiedenen Liebesabenteuern der Musiklehrerin Marina Alexejevna, ihren lesbischen Beziehungen und gelegentlichen sexuellen Spielen mit Männern, die rückblickend als ermüdendes und quälendes Tappen erscheinen. Von jeder Liebesgeschichte erhofft sich die Protagonistin die Erfüllung ihrer Sehnsüchte, doch erst die dreißigste Begegnung mit dem Vorsitzenden des Parteiausschusses der kommunistischen Partei eines großen Moskauer Maschinenbaubetriebs bringt eine Wende. Der Roman kann als grandiose Parodie auf den sozialistischen Aufbauroman gelesen werden, lässt sich aber auch als existenzialistisches Werk interpretieren.