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Tristana

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Tristana gehört zum Zyklus der Werke, die Galdós unter dem Titel Zeitgenössische spanische Romane zusammenfasst. Dieser romanhafte Zyklus widmet sich der Darstellung des Lebens in Madrid, das der Autor als das Zentrum Spaniens im 19. Jahrhundert betrachtet. Tristana hingegen funktioniert völlig autonom im Vergleich zu den anderen Werken dieses Zyklus: Es tauchen keine wiederkehrenden Charaktere aus dem galdosianischen Universum auf, mit Ausnahme der Ärzte. Tristana ist zudem repräsentativ für die Phase, in der Galdós sich intensiver mit der Wahrheit des Individuums in seiner Gesellschaft beschäftigt, insbesondere mit der Rolle der Frau in ihrer Beziehung zum Mann, anstatt die Gesellschaft durch exemplarische Typen darzustellen. Zum ersten Mal thematisiert Galdós in Tristana die Emanzipation der Frau. Doch die träumerische Tristana scheitert in ihren Versuchen. Der geniale Romanautor zeigt erneut seine Fähigkeit, das Wissen über die spanische Gesellschaft seiner Zeit zu vertiefen und die negativen Aspekte zu analysieren, die sie belasten.

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Tristana, Benito Pérez Galdós

Język
Rok wydania
1989
Oprawa
(twarda)
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3,7
Bardzo dobra
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Tytuł
Tristana
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
1989
Oprawa
twarda
ISBN13
9783518220139
Seria
Kategorie
Ocena
3,65 z 5
Opis
Tristana gehört zum Zyklus der Werke, die Galdós unter dem Titel Zeitgenössische spanische Romane zusammenfasst. Dieser romanhafte Zyklus widmet sich der Darstellung des Lebens in Madrid, das der Autor als das Zentrum Spaniens im 19. Jahrhundert betrachtet. Tristana hingegen funktioniert völlig autonom im Vergleich zu den anderen Werken dieses Zyklus: Es tauchen keine wiederkehrenden Charaktere aus dem galdosianischen Universum auf, mit Ausnahme der Ärzte. Tristana ist zudem repräsentativ für die Phase, in der Galdós sich intensiver mit der Wahrheit des Individuums in seiner Gesellschaft beschäftigt, insbesondere mit der Rolle der Frau in ihrer Beziehung zum Mann, anstatt die Gesellschaft durch exemplarische Typen darzustellen. Zum ersten Mal thematisiert Galdós in Tristana die Emanzipation der Frau. Doch die träumerische Tristana scheitert in ihren Versuchen. Der geniale Romanautor zeigt erneut seine Fähigkeit, das Wissen über die spanische Gesellschaft seiner Zeit zu vertiefen und die negativen Aspekte zu analysieren, die sie belasten.