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Das graue Tuch und zehn Prozent Weiß

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Paul Scheerbart (1863-1915) blieb zeitlebens ein literarischer Einzelgänger, verspielt und ornamental in der Zeit des Naturalismus, fantastisch in der Zeit des Expressionismus. Seine meist in kleinen Auflagen erschienenen Romane und Kurzgeschichten beeinflussten dennoch die Literatur der Moderne. Seine Theaterstücke begründeten das moderne „einfache“ Theater. Er gehörte zu den Gründungsautoren des Insel- und Rowohlt Verlages, verkehrte in allen literarischen Zirkeln Berlins. Seine visionären Arbeiten zur Glasarchitektur prägten die jungen Architekten, seine Ideen gingen später ins Bauhaus ein. Ständig am Rande des Existenzminimums lebend suchte er alle sich bietenden Möglichkeiten der Veröffentlichung. Er starb völlig verarmt während des Ersten Weltkrieges in Berlin. „Das graue Tuch und zehn Prozent Weiß“ ist nicht nur als Plädoyer für die Glasarchitektur, sondern auch als Roman bemerkenswert. Scheerbart setzt seine Zukunftsidylle mit Mitteln der Trivialliteratur und einem beispiellos banalen Erzählstil in Szene. er überwindet damit die traditionelle Romanform und lässt jeglichen Tiefsinn in subtiler Oberflächlichkeit aufgehen.

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Das graue Tuch und zehn Prozent Weiß, Paul Scheerbart

Język
Rok wydania
1914
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Das graue Tuch und zehn Prozent Weiß
Język
niemiecki
Rok wydania
1914
Oprawa
twarda
Seria
Tagi
Ocena
3,4 z 5
Opis
Paul Scheerbart (1863-1915) blieb zeitlebens ein literarischer Einzelgänger, verspielt und ornamental in der Zeit des Naturalismus, fantastisch in der Zeit des Expressionismus. Seine meist in kleinen Auflagen erschienenen Romane und Kurzgeschichten beeinflussten dennoch die Literatur der Moderne. Seine Theaterstücke begründeten das moderne „einfache“ Theater. Er gehörte zu den Gründungsautoren des Insel- und Rowohlt Verlages, verkehrte in allen literarischen Zirkeln Berlins. Seine visionären Arbeiten zur Glasarchitektur prägten die jungen Architekten, seine Ideen gingen später ins Bauhaus ein. Ständig am Rande des Existenzminimums lebend suchte er alle sich bietenden Möglichkeiten der Veröffentlichung. Er starb völlig verarmt während des Ersten Weltkrieges in Berlin. „Das graue Tuch und zehn Prozent Weiß“ ist nicht nur als Plädoyer für die Glasarchitektur, sondern auch als Roman bemerkenswert. Scheerbart setzt seine Zukunftsidylle mit Mitteln der Trivialliteratur und einem beispiellos banalen Erzählstil in Szene. er überwindet damit die traditionelle Romanform und lässt jeglichen Tiefsinn in subtiler Oberflächlichkeit aufgehen.