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Ruhige Zeiten

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  • 175 stron
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Leale, die Maniküre, arbeitet seit über dreißig Jahren im kleinen Friseursalon von Sajtschik. Nach dessen Tod bricht ihre Welt auseinander, nicht das erste Mal. »Der Krieg hat uns die Familie und die Verwandten genommen, und die Zeit, die vergeht, nimmt uns die Nachbarn und die Freunde.« Die Tage der Trauer lassen Erinnerungen in ihr aufsteigen – Erinnerungen an die Menschen, die ihr Leben waren und sind: den geliebten Sajtschik, seinen von ihr weniger geliebten Freund Mordechai, der Leale nach dem Krieg aus Polen nach Israel brachte, den einzigen Sohn Etan und viele andere. So tritt die Welt ihres Tel Aviver Viertels lebensvoll vor Augen, in dem sich nach dem Krieg Menschen von »dort«, Überlebende der Shoah, wiederfanden, ein neues Leben begannen, soweit das eben möglich war. Lizzie Doron erzählt mit erhellendem Witz und großer menschlicher Wärme vom fragilen Balanceakt des »Dennoch«, der die Geschichten all dieser Menschen prägt. Sajtschiks Friseursalon ist der Ort, an dem all jene, die sonst Zuflucht im Schweigen suchen, plötzlich zu erzählen beginnen – denn wo sonst als beim Friseur spricht man, wenn nicht von sich, dann wenigstens von den anderen.

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Ruhige Zeiten, Lizzie Doron

Język
Rok wydania
2005
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Dobry
Cena
10,52 zł

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3,9
Bardzo dobra
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Tytuł
Ruhige Zeiten
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
2005
Oprawa
twarda
Liczba stron
175
ISBN10
3633542183
ISBN13
9783633542185
Seria
Kategorie
Ocena
3,85 z 5
Opis
Leale, die Maniküre, arbeitet seit über dreißig Jahren im kleinen Friseursalon von Sajtschik. Nach dessen Tod bricht ihre Welt auseinander, nicht das erste Mal. »Der Krieg hat uns die Familie und die Verwandten genommen, und die Zeit, die vergeht, nimmt uns die Nachbarn und die Freunde.« Die Tage der Trauer lassen Erinnerungen in ihr aufsteigen – Erinnerungen an die Menschen, die ihr Leben waren und sind: den geliebten Sajtschik, seinen von ihr weniger geliebten Freund Mordechai, der Leale nach dem Krieg aus Polen nach Israel brachte, den einzigen Sohn Etan und viele andere. So tritt die Welt ihres Tel Aviver Viertels lebensvoll vor Augen, in dem sich nach dem Krieg Menschen von »dort«, Überlebende der Shoah, wiederfanden, ein neues Leben begannen, soweit das eben möglich war. Lizzie Doron erzählt mit erhellendem Witz und großer menschlicher Wärme vom fragilen Balanceakt des »Dennoch«, der die Geschichten all dieser Menschen prägt. Sajtschiks Friseursalon ist der Ort, an dem all jene, die sonst Zuflucht im Schweigen suchen, plötzlich zu erzählen beginnen – denn wo sonst als beim Friseur spricht man, wenn nicht von sich, dann wenigstens von den anderen.