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Das endlose Jahr

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Eine Tochter reist mit ihrer Mutter nach Oslo, wo sie 1943 in einem Lebensborn-Heim geboren wurde. Endlich will sie die Wahrheit über ihre Herkunft und die Verstrickungen ihrer Mutter in die Nazipolitik herausfinden. Hinter einem verwirrenden Netz aus Lügen, Verdrängung und Verleugnung kommt schließlich die Wahrheit zutage. Heinrich Himmler hatte bereits 1935 den Lebensborn e.V. gegründet. »Arische« Frauen sollten dort ihre unehelichen Kinder - sofern auch sie den »erbbiologischen« Ansprüchen der Nazis entsprachen - geschützt vor den Vorurteilen der Gesellschaft zur Welt bringen. Denn solche Kinder brauchte ein Volk, das als »Herrenrasse« Kriege führen wollte. Mindestens 9000 Kinder wurden von 1941 bis Kriegsende allein in norwegischen Lebensborn-Heimen geboren. Gisela Heidenreich war eines davon. Sie legt hier ein Buch von beeindruckender Intensität und Dichte vor, das mit literarischer Feder eine Geschichte erzählt, die - als Lebensborn-Schicksal - zwar äußerst ungewöhnlich ist, andererseits aber beispielhaft für viele Fragen der Nachkriegsgeneration an ihre Eltern und deren Verhalten zur Zeit des Nationalsozialismus steht.

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Das endlose Jahr, Gisela Heidenreich

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Tytuł
Das endlose Jahr
Język
niemiecki
Wydawca
Weltbild
Oprawa
twarda
Seria
Ocena
3,75 z 5
Opis
Eine Tochter reist mit ihrer Mutter nach Oslo, wo sie 1943 in einem Lebensborn-Heim geboren wurde. Endlich will sie die Wahrheit über ihre Herkunft und die Verstrickungen ihrer Mutter in die Nazipolitik herausfinden. Hinter einem verwirrenden Netz aus Lügen, Verdrängung und Verleugnung kommt schließlich die Wahrheit zutage. Heinrich Himmler hatte bereits 1935 den Lebensborn e.V. gegründet. »Arische« Frauen sollten dort ihre unehelichen Kinder - sofern auch sie den »erbbiologischen« Ansprüchen der Nazis entsprachen - geschützt vor den Vorurteilen der Gesellschaft zur Welt bringen. Denn solche Kinder brauchte ein Volk, das als »Herrenrasse« Kriege führen wollte. Mindestens 9000 Kinder wurden von 1941 bis Kriegsende allein in norwegischen Lebensborn-Heimen geboren. Gisela Heidenreich war eines davon. Sie legt hier ein Buch von beeindruckender Intensität und Dichte vor, das mit literarischer Feder eine Geschichte erzählt, die - als Lebensborn-Schicksal - zwar äußerst ungewöhnlich ist, andererseits aber beispielhaft für viele Fragen der Nachkriegsgeneration an ihre Eltern und deren Verhalten zur Zeit des Nationalsozialismus steht.