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Die Mietskaserne: Roman

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Der Roman schildert eine Jugend in Berlin während des Ersten Weltkriegs und der turbulenten Nachkriegsjahre. Albert und Walter, seit der ersten Klasse im Gymnasium befreundet, wachsen im sozial schwachen Milieu einer Berliner Mietskaserne auf. Dort werden sie von wohlhabenden Mitschülern ausgegrenzt und auch von den Nachbarskindern ausgeschlossen. Diese Isolation führt dazu, dass die beiden Freunde allein mit ihren seelischen Nöten kämpfen und gefährliche Wege auf der Suche nach ihrem Lebensweg beschreiten. Geschrieben von Paul Krantz, erschien das Werk 1931 unter dem Pseudonym Ernst Erich Noth, um nicht von der traurigen Berühmtheit des Steglitzer Schülermordprozesses 1928 in Berlin, an dem Krantz unschuldig beteiligt war, betroffen zu sein. Der Roman wurde ein großer Erfolg, gefolgt von einer zweiten Auflage 1932 und Übersetzungen in sechs Sprachen. Dennoch wurde das Buch 1933 als undeutsch und schädlich klassifiziert und verbrannt. Trotz der veränderten gesellschaftlichen Verhältnisse bleibt der Roman relevant, da er Themen wie die seelische Not von Jugendlichen, Schulrepression, Gewalt in der Familie, sexuelle Nötigung und Kindesmisshandlung behandelt.

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Die Mietskaserne: Roman, Ernst Erich Noth

Język
Rok wydania
2003
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Die Mietskaserne: Roman
Język
niemiecki
Wydawca
glotzi
Rok wydania
2003
Oprawa
miękka
ISBN10
3935333048
ISBN13
9783935333047
Seria
Ocena
4,65 z 5
Opis
Der Roman schildert eine Jugend in Berlin während des Ersten Weltkriegs und der turbulenten Nachkriegsjahre. Albert und Walter, seit der ersten Klasse im Gymnasium befreundet, wachsen im sozial schwachen Milieu einer Berliner Mietskaserne auf. Dort werden sie von wohlhabenden Mitschülern ausgegrenzt und auch von den Nachbarskindern ausgeschlossen. Diese Isolation führt dazu, dass die beiden Freunde allein mit ihren seelischen Nöten kämpfen und gefährliche Wege auf der Suche nach ihrem Lebensweg beschreiten. Geschrieben von Paul Krantz, erschien das Werk 1931 unter dem Pseudonym Ernst Erich Noth, um nicht von der traurigen Berühmtheit des Steglitzer Schülermordprozesses 1928 in Berlin, an dem Krantz unschuldig beteiligt war, betroffen zu sein. Der Roman wurde ein großer Erfolg, gefolgt von einer zweiten Auflage 1932 und Übersetzungen in sechs Sprachen. Dennoch wurde das Buch 1933 als undeutsch und schädlich klassifiziert und verbrannt. Trotz der veränderten gesellschaftlichen Verhältnisse bleibt der Roman relevant, da er Themen wie die seelische Not von Jugendlichen, Schulrepression, Gewalt in der Familie, sexuelle Nötigung und Kindesmisshandlung behandelt.