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Die grüne Seite

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  • 219 stron
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Kolleritsch erzählt die Geschichte einer Familie, in der der Vater, ein Lehrer, seinen Sohn Gottfried fotografieren lässt, um ihm eine Identität zu geben. Dieser erste Versuch führt bei Gottfried zu einem vorübergehenden Verlust der Sprache. Auf dem grünen Diwan eines Nervenarztes konfrontiert er zum ersten Mal das Trauma seiner Familie, gefangen zwischen Ohnmacht und Auflehnung. Um Gottfried eine lebbare Identität zu vermitteln, bestimmt der Vater für ihn den Beruf eines Gutsverwalters, was ihn jedoch tiefer in die Verhaltensweisen des Vaters verstrickt. Diese Dynamik wiederholt sich zwischen Gottfried und seinem Sohn Josef. Als Gottfried erkrankt, verwandelt sich sein Leben in Schreckbilder. Die Suche nach der "grünen Seite" des Lebens, als Hoffnung auf eine andere Zukunft, durchzieht den Roman. Kolleritsch verwendet kein psychologisches Narrativ, sondern spannt die Familiengeschichte über ein gedanklich-strukturelles Raster. Immer wiederkehrende Bilder versperren den Weg in die Zukunft. Der Ausweg aus der Ohnmacht ist die Erkenntnis, dass ein permanenter Kampf gegen jede Form von Identifikation notwendig ist. Das Glück, die "grüne Seite", ist flüchtig und steht für die Übereinstimmung mit der Natur, jenseits von Fragen und Bedrohungen. Romantische Sehnsucht ist spürbar, während Skepsis gegenüber Vergleichen und Poesie präsent bleibt.

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Die grüne Seite, Alfred Kolleritsch

Język
Rok wydania
1974
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Dobry
Cena
17,75 zł

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4,0
Bardzo dobra
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Tytuł
Die grüne Seite
Język
niemiecki
Wydawca
Residenz
Rok wydania
1974
Oprawa
twarda
Liczba stron
219
ISBN10
3701701121
ISBN13
9783701701124
Seria
Kategorie
Ocena
4 z 5
Opis
Kolleritsch erzählt die Geschichte einer Familie, in der der Vater, ein Lehrer, seinen Sohn Gottfried fotografieren lässt, um ihm eine Identität zu geben. Dieser erste Versuch führt bei Gottfried zu einem vorübergehenden Verlust der Sprache. Auf dem grünen Diwan eines Nervenarztes konfrontiert er zum ersten Mal das Trauma seiner Familie, gefangen zwischen Ohnmacht und Auflehnung. Um Gottfried eine lebbare Identität zu vermitteln, bestimmt der Vater für ihn den Beruf eines Gutsverwalters, was ihn jedoch tiefer in die Verhaltensweisen des Vaters verstrickt. Diese Dynamik wiederholt sich zwischen Gottfried und seinem Sohn Josef. Als Gottfried erkrankt, verwandelt sich sein Leben in Schreckbilder. Die Suche nach der "grünen Seite" des Lebens, als Hoffnung auf eine andere Zukunft, durchzieht den Roman. Kolleritsch verwendet kein psychologisches Narrativ, sondern spannt die Familiengeschichte über ein gedanklich-strukturelles Raster. Immer wiederkehrende Bilder versperren den Weg in die Zukunft. Der Ausweg aus der Ohnmacht ist die Erkenntnis, dass ein permanenter Kampf gegen jede Form von Identifikation notwendig ist. Das Glück, die "grüne Seite", ist flüchtig und steht für die Übereinstimmung mit der Natur, jenseits von Fragen und Bedrohungen. Romantische Sehnsucht ist spürbar, während Skepsis gegenüber Vergleichen und Poesie präsent bleibt.