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Das Schneckenhaus

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Jemand mußte ihn verleumdet haben, denn ohne etwas Böses getan zu haben, wurde er eines Abends verhaftet. Der junge syrische Absolvent der Pariser Filmhochschule kehrt nach sechs Jahren in Frankreich zurück und wird am Flughafen von Damaskus festgenommen und sofort gefoltert. Dies geschieht Anfang der 1980er Jahre und markiert den Beginn einer dreizehnjährigen Hölle. Ihm wird vorgeworfen, der verbotenen Muslimbruderschaft anzugehören, obwohl er getaufter Christ und Atheist ist. Es gibt weder Anklage noch Gerichtsverhandlung. Im schlimmsten Gefängnis, dem Wüstengefängnis bei Palmyra, gerät er zwischen die Fronten der inhaftierten Muslimbrüder, die ihn als Ungläubigen töten wollen, und den Wärtern, die ihn schlagen und foltern. Um zu überleben, zieht er sich in sich selbst zurück und beobachtet durch ein Loch in der Wand die Vorgänge im Gefängnishof. Er führt ein Gedankentagebuch, das er nach seiner Freilassung niederschreibt, um den Terror zu dokumentieren und die Erinnerung an die Gefangenen und Ermordeten wachzuhalten. Dieses Werk zeigt, dass Kunst ein Zeugnis für Menschlichkeit sein kann und zieht den Leser bis zum Schluss in seinen Bann.

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Das Schneckenhaus, Mustafa Khalifa

Język
Rok wydania
2019
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Das Schneckenhaus
Język
niemiecki
Wydawca
Weidle
Rok wydania
2019
Oprawa
miękka
ISBN10
3938803924
ISBN13
9783938803929
Seria
Ocena
4,45 z 5
Opis
Jemand mußte ihn verleumdet haben, denn ohne etwas Böses getan zu haben, wurde er eines Abends verhaftet. Der junge syrische Absolvent der Pariser Filmhochschule kehrt nach sechs Jahren in Frankreich zurück und wird am Flughafen von Damaskus festgenommen und sofort gefoltert. Dies geschieht Anfang der 1980er Jahre und markiert den Beginn einer dreizehnjährigen Hölle. Ihm wird vorgeworfen, der verbotenen Muslimbruderschaft anzugehören, obwohl er getaufter Christ und Atheist ist. Es gibt weder Anklage noch Gerichtsverhandlung. Im schlimmsten Gefängnis, dem Wüstengefängnis bei Palmyra, gerät er zwischen die Fronten der inhaftierten Muslimbrüder, die ihn als Ungläubigen töten wollen, und den Wärtern, die ihn schlagen und foltern. Um zu überleben, zieht er sich in sich selbst zurück und beobachtet durch ein Loch in der Wand die Vorgänge im Gefängnishof. Er führt ein Gedankentagebuch, das er nach seiner Freilassung niederschreibt, um den Terror zu dokumentieren und die Erinnerung an die Gefangenen und Ermordeten wachzuhalten. Dieses Werk zeigt, dass Kunst ein Zeugnis für Menschlichkeit sein kann und zieht den Leser bis zum Schluss in seinen Bann.