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Der ewige Jüngling

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Ewiger Jüngling und kreativer Genius Revidierte Neuauflage Die Antike kannte den Puer aeternus als Gott des Lebens, des Todes und der Auferstehung. C. G. Jung beschreibt ihn als Symbol für schöpferische Erneuerung, besonders in Zeiten des kulturellen Wandels. Marie-Louise von Franz untersucht, wie dieser Archetyp von Individuen gelebt wird und welche Auswirkungen er auf deren Leben hat. Sie identifiziert den Puer aeternus als Persönlichkeitstyp, der in der Adoleszenz verharrt, geprägt von Realitätsferne und Unfähigkeit zum Erwachsenwerden. Im ersten Teil wird anhand von Saint-Exupérys 'Der kleine Prinz' und praktischen Beispielen die übermäßige Mutterbindung des Puer aeternus thematisiert. Bei Frauen wird eine vergleichbare Problematik im Kontext des Vaterkomplexes betrachtet. Der zweite Teil beleuchtet an einem archetypischen Traum, warum der ewige Jüngling Schwierigkeiten hat, durch eine Beziehung zu einer Frau geerdet zu werden. Im dritten Teil wird die deutsche Variante des Puer aeternus anhand von Bruno Goetz' 'Das Reich ohne Raum' analysiert, wobei das Generationenproblem sowie die Fragen der politischen und religiösen Erneuerung im Fokus stehen. Es wird deutlich, dass sowohl Männer als auch Frauen einen tiefgreifenden Reifungsprozess durchlaufen müssen, um die Herausforderungen des Puer aeternus zu überwinden und das Erwachsensein anzunehmen, ohne den kreativen Genius zu verlieren. Umschlagbild Barbara Hannah: Th

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Der ewige Jüngling, Marie Louise von Franz

Język
Rok wydania
1987
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Der ewige Jüngling
Język
niemiecki
Wydawca
Kösel
Rok wydania
1987
Oprawa
twarda
Liczba stron
332
ISBN10
3466341825
ISBN13
9783466341825
Seria
Oryginalna nazwa
The problem of the puer aeternus
Ocena
4,3 z 5
Opis
Ewiger Jüngling und kreativer Genius Revidierte Neuauflage Die Antike kannte den Puer aeternus als Gott des Lebens, des Todes und der Auferstehung. C. G. Jung beschreibt ihn als Symbol für schöpferische Erneuerung, besonders in Zeiten des kulturellen Wandels. Marie-Louise von Franz untersucht, wie dieser Archetyp von Individuen gelebt wird und welche Auswirkungen er auf deren Leben hat. Sie identifiziert den Puer aeternus als Persönlichkeitstyp, der in der Adoleszenz verharrt, geprägt von Realitätsferne und Unfähigkeit zum Erwachsenwerden. Im ersten Teil wird anhand von Saint-Exupérys 'Der kleine Prinz' und praktischen Beispielen die übermäßige Mutterbindung des Puer aeternus thematisiert. Bei Frauen wird eine vergleichbare Problematik im Kontext des Vaterkomplexes betrachtet. Der zweite Teil beleuchtet an einem archetypischen Traum, warum der ewige Jüngling Schwierigkeiten hat, durch eine Beziehung zu einer Frau geerdet zu werden. Im dritten Teil wird die deutsche Variante des Puer aeternus anhand von Bruno Goetz' 'Das Reich ohne Raum' analysiert, wobei das Generationenproblem sowie die Fragen der politischen und religiösen Erneuerung im Fokus stehen. Es wird deutlich, dass sowohl Männer als auch Frauen einen tiefgreifenden Reifungsprozess durchlaufen müssen, um die Herausforderungen des Puer aeternus zu überwinden und das Erwachsensein anzunehmen, ohne den kreativen Genius zu verlieren. Umschlagbild Barbara Hannah: Th