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Grand Hotel Abgrund

Die Frankfurter Schule und ihre Zeit

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Sie überlebten zwei Weltkriege, erlebten Rassismus und flohen vor dem Nationalsozialismus. Adorno und Horkheimer kehrten nach dem Krieg aus dem amerikanischen Exil zurück, um eine humanere Gesellschaft aufzubauen. Sie waren großbürgerlich, gebildet und elitär – Adorno als führender Denker und Horkheimer als Finanz- und Außenminister. Stuart Jeffries entwirft eine vielschichtige Biographie der Frankfurter Schule, die im 20. Jahrhundert, einer Zeit der Extreme, entstand. Mitreißend schildert er die Entwicklung ihrer gesellschaftlichen Utopien von den 20er bis zu den 60er Jahren. Kritisch beobachtet Jeffries, wie die 68er-Bewegung aus der Frankfurter Schule hervorgeht und einige ihrer Anhänger zur Gewalt neigen. Ironisch bemerkt er das Scheitern dieser Rebellion und die Schließung der „Schule“. Dennoch stellte die Frankfurter Schule fast alles auf den Kopf: Sie wehrten sich entschieden gegen alte Nazi-Seilschaften und äußerten sich über Jahrzehnte gegen Populismus, rechte Ideologie, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Kapitalismus. Die deutsche Gesellschaft ist seither freier, offener und (selbst-)kritischer geworden. Die Geschichte der Frankfurter Schule und ihrer Ideen ist fesselnd und zeigt den Einfluss dieser bedeutenden intellektuellen Bewegung des 20. Jahrhunderts.

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Grand Hotel Abgrund, Stuart Jeffries

Język
Rok wydania
2019
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Grand Hotel Abgrund
Podtytuł
Die Frankfurter Schule und ihre Zeit
Język
niemiecki
Rok wydania
2019
Oprawa
twarda
ISBN10
3608964312
ISBN13
9783608964318
Seria
Ocena
4,1 z 5
Opis
Sie überlebten zwei Weltkriege, erlebten Rassismus und flohen vor dem Nationalsozialismus. Adorno und Horkheimer kehrten nach dem Krieg aus dem amerikanischen Exil zurück, um eine humanere Gesellschaft aufzubauen. Sie waren großbürgerlich, gebildet und elitär – Adorno als führender Denker und Horkheimer als Finanz- und Außenminister. Stuart Jeffries entwirft eine vielschichtige Biographie der Frankfurter Schule, die im 20. Jahrhundert, einer Zeit der Extreme, entstand. Mitreißend schildert er die Entwicklung ihrer gesellschaftlichen Utopien von den 20er bis zu den 60er Jahren. Kritisch beobachtet Jeffries, wie die 68er-Bewegung aus der Frankfurter Schule hervorgeht und einige ihrer Anhänger zur Gewalt neigen. Ironisch bemerkt er das Scheitern dieser Rebellion und die Schließung der „Schule“. Dennoch stellte die Frankfurter Schule fast alles auf den Kopf: Sie wehrten sich entschieden gegen alte Nazi-Seilschaften und äußerten sich über Jahrzehnte gegen Populismus, rechte Ideologie, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Kapitalismus. Die deutsche Gesellschaft ist seither freier, offener und (selbst-)kritischer geworden. Die Geschichte der Frankfurter Schule und ihrer Ideen ist fesselnd und zeigt den Einfluss dieser bedeutenden intellektuellen Bewegung des 20. Jahrhunderts.