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Dieser einzige Roman des großen österreichischen Zeichners Alfred Kubin (1877-1959) gilt als Schlüsselwerk der modernen Literatur und wurde von Hermann Hesse als das »am meisten dichterische Werk der letzten Jahrzehnte« bezeichnet. Kubin hat mit seiner visionären Kraft die Menschheitskatastrophe vorhergesehen, die er selbst erleben musste. Die Handlung entfaltet sich in der Traumstadt Perle, die von einem Salzburger Schulfreund des Erzählers, Patera, gegründet wurde, einem Magier mit enormen seelischen und materiellen Kräften. Patera herrscht aus seinem riesigen, stummen Palast und übt durch einen dunklen Seelenbann Kontrolle über seine Untertanen aus, die seine Leiden und Launen miterleben müssen. In diesem traumhaften Reich scheint weder die Sonne noch der Mond, und eine ewige Beängstigung herrscht unter einem gleichmäßigen Himmel. Der amerikanische Herkules Bell, der Patera den Untergang geschworen hat, plant, das Traumreich den Fortschritten der Neuzeit zu öffnen. Pateras Widerstand führt zu einer schleichenden Selbstvernichtung: Zuerst kommt ein Bann des Schlafes, gefolgt von orgiastischer Wildheit, während Tierhorden und seltsame Insekten die Welt ins Chaos stürzen. Schließlich beginnt eine geheimnisvolle Zersetzung aller Materie, begleitet von Hungersnot, Feuersbrünsten und dem entfesselten Wahnsinn der verängstigten Massen.

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Die andere Seite, Alfred Kubin

Język
Rok wydania
1989
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Dobry
Cena
23 zł

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4,2
Bardzo dobra
119 Ocena

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Tytuł
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Podtytuł
phantastischer Roman
Język
niemiecki
Wydawca
Dtv
Rok wydania
1989
Oprawa
miękka
Liczba stron
197
ISBN10
3423111054
ISBN13
9783423111058
Seria
Pierwsze wydanie
1909
Oryginalna nazwa
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Ocena
4,15 z 5
Opis
Dieser einzige Roman des großen österreichischen Zeichners Alfred Kubin (1877-1959) gilt als Schlüsselwerk der modernen Literatur und wurde von Hermann Hesse als das »am meisten dichterische Werk der letzten Jahrzehnte« bezeichnet. Kubin hat mit seiner visionären Kraft die Menschheitskatastrophe vorhergesehen, die er selbst erleben musste. Die Handlung entfaltet sich in der Traumstadt Perle, die von einem Salzburger Schulfreund des Erzählers, Patera, gegründet wurde, einem Magier mit enormen seelischen und materiellen Kräften. Patera herrscht aus seinem riesigen, stummen Palast und übt durch einen dunklen Seelenbann Kontrolle über seine Untertanen aus, die seine Leiden und Launen miterleben müssen. In diesem traumhaften Reich scheint weder die Sonne noch der Mond, und eine ewige Beängstigung herrscht unter einem gleichmäßigen Himmel. Der amerikanische Herkules Bell, der Patera den Untergang geschworen hat, plant, das Traumreich den Fortschritten der Neuzeit zu öffnen. Pateras Widerstand führt zu einer schleichenden Selbstvernichtung: Zuerst kommt ein Bann des Schlafes, gefolgt von orgiastischer Wildheit, während Tierhorden und seltsame Insekten die Welt ins Chaos stürzen. Schließlich beginnt eine geheimnisvolle Zersetzung aller Materie, begleitet von Hungersnot, Feuersbrünsten und dem entfesselten Wahnsinn der verängstigten Massen.