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Nachts unter der steinernen Brücke

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Leo Perutz zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Erzählern fantastischer Geschichten, bekannt für Werke wie Der Marques de Bolibar und Der Meister des jüngsten Tages. In seinem Roman Nachts unter der steinernen Brücke, den er während seiner Emigration in Tel Aviv schrieb, kehrt der 1882 in Prag geborene Autor zu seinen Kindheitsorten zurück. 1951 vollendet, hatte Perutz anfangs Schwierigkeiten, einen Verleger zu finden. Als das Buch 1953 schließlich erschien, erhielt es durchweg positive Kritiken, wurde jedoch kein Publikumserfolg. Die Geschichte einer verbotenen Liebe zwischen dem böhmischen König Rudolf II. und der schönen Esther, der Frau des "Meisljud", thematisiert Perutz' zentrale Idee eines Zwischenreiches aus Bewusstsein und Traum. Diese wird in einer dichten, atmosphärischen Szenerie des 16. und 17. Jahrhunderts, geprägt von Alchemisten und Golems, dargestellt. Die vierzehn Episoden verleihen dem Werk seinen Reiz und machen die Erfüllung der Liebe umso wunderbarer. Der legendäre Hohe Rabbi Loew verbindet die Liebenden in einem magischen Traum, indem er unter der Moldaubrücke einen Rosenstock und Rosmarin pflanzt. So schmiegen sich die Blüten im Abendwind, während der träumende Kaiser den Kuss seiner Traumgeliebten spürt.

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Nachts unter der steinernen Brücke, Leo Perutz

Język
Rok wydania
1978
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Dobry
Cena
21,20 zł

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4,2
Bardzo dobra
352 Ocena

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Tytuł
Nachts unter der steinernen Brücke
Język
niemiecki
Autorzy
Leo Perutz
Rok wydania
1978
Oprawa
miękka
Liczba stron
199
ISBN10
3423013710
ISBN13
9783423013710
Seria
Pierwsze wydanie
1952
Oryginalna nazwa
Nachts unter der steinernen Brücke
Ocena
4,2 z 5
Opis
Leo Perutz zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Erzählern fantastischer Geschichten, bekannt für Werke wie Der Marques de Bolibar und Der Meister des jüngsten Tages. In seinem Roman Nachts unter der steinernen Brücke, den er während seiner Emigration in Tel Aviv schrieb, kehrt der 1882 in Prag geborene Autor zu seinen Kindheitsorten zurück. 1951 vollendet, hatte Perutz anfangs Schwierigkeiten, einen Verleger zu finden. Als das Buch 1953 schließlich erschien, erhielt es durchweg positive Kritiken, wurde jedoch kein Publikumserfolg. Die Geschichte einer verbotenen Liebe zwischen dem böhmischen König Rudolf II. und der schönen Esther, der Frau des "Meisljud", thematisiert Perutz' zentrale Idee eines Zwischenreiches aus Bewusstsein und Traum. Diese wird in einer dichten, atmosphärischen Szenerie des 16. und 17. Jahrhunderts, geprägt von Alchemisten und Golems, dargestellt. Die vierzehn Episoden verleihen dem Werk seinen Reiz und machen die Erfüllung der Liebe umso wunderbarer. Der legendäre Hohe Rabbi Loew verbindet die Liebenden in einem magischen Traum, indem er unter der Moldaubrücke einen Rosenstock und Rosmarin pflanzt. So schmiegen sich die Blüten im Abendwind, während der träumende Kaiser den Kuss seiner Traumgeliebten spürt.