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Die Nemesis der Medizin

Die Kritik der Medikalisierung des Lebens

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Die „Nemesis der Medizin“ war bei ihrem ersten Erscheinen im Jahr 1975, damals unter dem Titel „Die Enteignung der Gesundheit“, Schock und Provokation zugleich. Dabei hatte Illich nichts anderes getan, als einer ausufernden und krebsartig wuchernden Gesundheits- und Medizintechnokratie den Spiegel vorzuhalten. Detailreich und mit kritischer Brillanz wird gerade auch dem medizinischen Laien gezeigt, wie die verschiedenen Interessengruppen, wie Ärzteschaft, Pharmaindustrie und die sie begleitende Ideologie den Patienten zum süchtigen Verbraucher und die Medizin zum Verbrauchsgut werden lassen. Entfremdet von der natürlichen Erfahrung von Gesundheit, Krankheit und Tod, deren Definition wir lieber den Ritualen der Ärzteschaft vorbehalten, sind wir so dem Irrglauben verfallen, der Mensch sei vollständig reparabel. Ein Buch, das gerade auch angesichts der gegenwärtigen Diskussion um Organtransplantation, künstliche Befruchtung, gentechnische Eingriffe usw. von beklemmender Aktualität ist.

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Die Nemesis der Medizin, Ivan Illich

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Die Nemesis der Medizin
Podtytuł
Die Kritik der Medikalisierung des Lebens
Język
niemiecki
Wydawca
Beck
Rok wydania
2021
Oprawa
miękka
Liczba stron
319
ISBN10
3406776795
ISBN13
9783406776793
Seria
Oryginalna nazwa
Limits to medicine
Ocena
4 z 5
Opis
Die „Nemesis der Medizin“ war bei ihrem ersten Erscheinen im Jahr 1975, damals unter dem Titel „Die Enteignung der Gesundheit“, Schock und Provokation zugleich. Dabei hatte Illich nichts anderes getan, als einer ausufernden und krebsartig wuchernden Gesundheits- und Medizintechnokratie den Spiegel vorzuhalten. Detailreich und mit kritischer Brillanz wird gerade auch dem medizinischen Laien gezeigt, wie die verschiedenen Interessengruppen, wie Ärzteschaft, Pharmaindustrie und die sie begleitende Ideologie den Patienten zum süchtigen Verbraucher und die Medizin zum Verbrauchsgut werden lassen. Entfremdet von der natürlichen Erfahrung von Gesundheit, Krankheit und Tod, deren Definition wir lieber den Ritualen der Ärzteschaft vorbehalten, sind wir so dem Irrglauben verfallen, der Mensch sei vollständig reparabel. Ein Buch, das gerade auch angesichts der gegenwärtigen Diskussion um Organtransplantation, künstliche Befruchtung, gentechnische Eingriffe usw. von beklemmender Aktualität ist.