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Satans Ursprung

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Wer ist Satan im Neuen Testament und welches Böse repräsentiert er? In diesem bahnbrechenden Buch verfolgt Elaine Pagels, eine angesehene Religionshistorikerin, die Entwicklung Satans von seinen Ursprüngen in der hebräischen Bibel, wo Satan zunächst lediglich hinderlich ist, bis zum Neuen Testament, wo Satan zum Fürsten der Finsternis wird, dem bitteren Feind Gottes und der Menschen, dem verkörperten Bösen. Pagels zeigt, dass die vier christlichen Evangelien zwei sehr unterschiedliche Geschichten erzählen. Die erste ist die Geschichte von Jesu moralischem Genie: seinen Lehren über Liebe, Vergebung und Erlösung. Die zweite erzählt von dem bitteren Konflikt zwischen den Anhängern Jesu und ihren jüdischen Mitbürgern, in dem die Verfasser der vier Evangelien die Juden, die sich weigerten, Jesus als den Messias zu verehren, als Geschöpfe Satans verurteilten. Während und kurz nach dem jüdischen Krieg gegen Rom riefen die Evangelisten Satan an, um ihre jüdischen Feinde auch als Feinde Gottes darzustellen. Später wandte die Kirche diese satanische Anklage gegen ihre römischen Feinde und gegen eigene Abweichler, die sie als Häretiker bezeichnete und deren unorthodoxe Ansichten satanischen Einflüssen zuschrieb.

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Satans Ursprung, Elaine Pagels

Język
Rok wydania
1998
Oprawa
(miękka)
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Bardzo dobra
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Tytuł
Satans Ursprung
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
1998
Oprawa
miękka
ISBN10
3518393685
ISBN13
9783518393680
Seria
Ocena
3,9 z 5
Opis
Wer ist Satan im Neuen Testament und welches Böse repräsentiert er? In diesem bahnbrechenden Buch verfolgt Elaine Pagels, eine angesehene Religionshistorikerin, die Entwicklung Satans von seinen Ursprüngen in der hebräischen Bibel, wo Satan zunächst lediglich hinderlich ist, bis zum Neuen Testament, wo Satan zum Fürsten der Finsternis wird, dem bitteren Feind Gottes und der Menschen, dem verkörperten Bösen. Pagels zeigt, dass die vier christlichen Evangelien zwei sehr unterschiedliche Geschichten erzählen. Die erste ist die Geschichte von Jesu moralischem Genie: seinen Lehren über Liebe, Vergebung und Erlösung. Die zweite erzählt von dem bitteren Konflikt zwischen den Anhängern Jesu und ihren jüdischen Mitbürgern, in dem die Verfasser der vier Evangelien die Juden, die sich weigerten, Jesus als den Messias zu verehren, als Geschöpfe Satans verurteilten. Während und kurz nach dem jüdischen Krieg gegen Rom riefen die Evangelisten Satan an, um ihre jüdischen Feinde auch als Feinde Gottes darzustellen. Später wandte die Kirche diese satanische Anklage gegen ihre römischen Feinde und gegen eigene Abweichler, die sie als Häretiker bezeichnete und deren unorthodoxe Ansichten satanischen Einflüssen zuschrieb.