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1920s Berlin

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Die 1920er-Jahre sind Berlins goldenes Jahrzehnt, in dem das Nachkriegselend vergessen werden soll, bevor Wirtschaftskrise und Nationalsozialismus die Stadt treffen. Berlin erlebt einen enormen Modernisierungsschub und wird zu einer pulsierenden Weltstadt, die zum Sehnsuchtsort hedonistischer Fantasien avanciert. Straßenbahnen fahren vom Alexanderplatz zur Milchstraße, während expressionistische Kunst und Nachtklubs sexuelle Anarchie und kulturelle Exzesse zelebrieren. Diese Zeit ist geprägt von kultureller Blüte, intellektuellem Reichtum und Lebensfreude. Jazzbars, Kabaretts und überfüllte Kinos sind Schauplätze des Lebens, während rasende Reporter und Zeitungsjungen die Sensationen der Stadt festhalten. Männer und Frauen leben ihre Identität frei aus, rauchen, trinken und verdienen eigenes Geld. Fritz Lang dreht Filme, Siegfried Kracauer untersucht die neue Angestelltenkultur, und während Immobilienspekulanten reich werden, flaniert Franz Hessel durch die Stadt. Der Band beleuchtet herausragende Werke aus Architektur, Malerei, Bildhauerei, Film und Fotografie, darunter Peter Behrens' Bauprojekte am Alexanderplatz, Otto Dix’ Porträt der Journalistin Sylvia von Harden, Lotte Jacobis Fotografien, Hannah Höchs Fotocollagen und Josef von Sternbergs „Der blaue Engel“ mit Marlene Dietrich. Ein Feuerwerk der Kreativität, das bald verlöschen sollte.

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1920s Berlin, Rainer Metzger

Język
Rok wydania
2017
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
1920s Berlin
Język
niemiecki
Wydawca
Taschen
Rok wydania
2017
Oprawa
twarda
Liczba stron
96
ISBN10
3836550520
ISBN13
9783836550529
Seria
Ocena
4,1 z 5
Opis
Die 1920er-Jahre sind Berlins goldenes Jahrzehnt, in dem das Nachkriegselend vergessen werden soll, bevor Wirtschaftskrise und Nationalsozialismus die Stadt treffen. Berlin erlebt einen enormen Modernisierungsschub und wird zu einer pulsierenden Weltstadt, die zum Sehnsuchtsort hedonistischer Fantasien avanciert. Straßenbahnen fahren vom Alexanderplatz zur Milchstraße, während expressionistische Kunst und Nachtklubs sexuelle Anarchie und kulturelle Exzesse zelebrieren. Diese Zeit ist geprägt von kultureller Blüte, intellektuellem Reichtum und Lebensfreude. Jazzbars, Kabaretts und überfüllte Kinos sind Schauplätze des Lebens, während rasende Reporter und Zeitungsjungen die Sensationen der Stadt festhalten. Männer und Frauen leben ihre Identität frei aus, rauchen, trinken und verdienen eigenes Geld. Fritz Lang dreht Filme, Siegfried Kracauer untersucht die neue Angestelltenkultur, und während Immobilienspekulanten reich werden, flaniert Franz Hessel durch die Stadt. Der Band beleuchtet herausragende Werke aus Architektur, Malerei, Bildhauerei, Film und Fotografie, darunter Peter Behrens' Bauprojekte am Alexanderplatz, Otto Dix’ Porträt der Journalistin Sylvia von Harden, Lotte Jacobis Fotografien, Hannah Höchs Fotocollagen und Josef von Sternbergs „Der blaue Engel“ mit Marlene Dietrich. Ein Feuerwerk der Kreativität, das bald verlöschen sollte.