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Der Irrgeist des Schlosses

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Es war im Juni. Die Sonne brannte auf den weitläufigen Häuserkomplex der Kadettenanstalt, während die Gartenanlagen matt und welk waren. Schmetterlinge hingen an den Blumen, und Fliegen schwirrten durch die Luft, bunt wie der Sonnenstaub. Hinter dem Hauptgebäude erstreckte sich der Reitplatz im Schatten. Der Kavallerieoffizier gab Anweisungen, während die jungen Reiter mit glühendem Gesicht das Manöver ausführten, jedoch war keiner wirklich bei der Sache. Neben dem Platz stand ein eleganter Kreis von Zuschauern, darunter ein imposanter Herr mit dem Band des eisernen Kreuzes und seine Frau, die Majorin, klein und korpulent mit einer Lorgnette. Plötzlich wandte sie sich mit strengem Blick an Dagmar, die auf dem Geländer saß. Dagmar, ein graziöses, kokettes Mädchen in rosa, protestierte, dass sie nichts sehen könne, da Frieda und Herr von Sangers vor ihr standen. Ignorierend, dass ihre Tante missbilligend schaute, rückte sie sich noch übermütiger auf ihrem Platz zurecht und warf ihre krausen Haare zurück.

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Der Irrgeist des Schlosses, Nataly von Eschstruth

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Der Irrgeist des Schlosses
Język
niemiecki
Wydawca
Culturea
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
124
ISBN13
9791041905003
Seria
Opis
Es war im Juni. Die Sonne brannte auf den weitläufigen Häuserkomplex der Kadettenanstalt, während die Gartenanlagen matt und welk waren. Schmetterlinge hingen an den Blumen, und Fliegen schwirrten durch die Luft, bunt wie der Sonnenstaub. Hinter dem Hauptgebäude erstreckte sich der Reitplatz im Schatten. Der Kavallerieoffizier gab Anweisungen, während die jungen Reiter mit glühendem Gesicht das Manöver ausführten, jedoch war keiner wirklich bei der Sache. Neben dem Platz stand ein eleganter Kreis von Zuschauern, darunter ein imposanter Herr mit dem Band des eisernen Kreuzes und seine Frau, die Majorin, klein und korpulent mit einer Lorgnette. Plötzlich wandte sie sich mit strengem Blick an Dagmar, die auf dem Geländer saß. Dagmar, ein graziöses, kokettes Mädchen in rosa, protestierte, dass sie nichts sehen könne, da Frieda und Herr von Sangers vor ihr standen. Ignorierend, dass ihre Tante missbilligend schaute, rückte sie sich noch übermütiger auf ihrem Platz zurecht und warf ihre krausen Haare zurück.