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Der Mythos vom Zivilisationsprozess

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Auf vier Bände ist Der Mythos vom Zivilisationsprozeß angelegt. Im hier vorliegenden dritten Band wendet sich Hans Peter Duerr vor allem gegen die Behauptung, noch die frühe Neuzeit habe einen Persönlichkeitstypus hervorgebracht, der im Gegensatz zum heutigen zu einer »hemmungsloseren Sättigung von Lust an Frauen oder auch von Haß in der Zerstörung und Qual alles dessen, was Feind ist« (Norbert Elias) bereit gewesen sei, während wir Heutigen, selbst als Krieger oder Verbrecher normalerweise von umfassenderen internalisierten Regeln und Verboten eingeengt und gebändigt seien. Demgegenüber versucht Hans Peter Duerr den Nachweis zu erbringen, daß der weithin akzeptierten und herrschenden Zivilisationstheorie lediglich das Wunschbild eines befriedeten und triebkontrollierten Menschentypus zugrunde liegt, ein Bild, das durch die in den westlichen Gesellschaften des 20. Jahrhunderts herrschende reale und symbolische Gewalt sowohl in Friedens- und Kriegszeiten Lügen gestraft wird.

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Der Mythos vom Zivilisationsprozess, Hans Peter Duerr

Język
Rok wydania
1995
Oprawa
(miękka),
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Uszkodzony
Cena
15,54 zł

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3,9
Bardzo dobra
7 Ocena

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Tytuł
Der Mythos vom Zivilisationsprozess
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
1995
Oprawa
miękka
Liczba stron
741
ISBN10
3518389513
ISBN13
9783518389515
Seria
Ocena
3,85 z 5
Opis
Auf vier Bände ist Der Mythos vom Zivilisationsprozeß angelegt. Im hier vorliegenden dritten Band wendet sich Hans Peter Duerr vor allem gegen die Behauptung, noch die frühe Neuzeit habe einen Persönlichkeitstypus hervorgebracht, der im Gegensatz zum heutigen zu einer »hemmungsloseren Sättigung von Lust an Frauen oder auch von Haß in der Zerstörung und Qual alles dessen, was Feind ist« (Norbert Elias) bereit gewesen sei, während wir Heutigen, selbst als Krieger oder Verbrecher normalerweise von umfassenderen internalisierten Regeln und Verboten eingeengt und gebändigt seien. Demgegenüber versucht Hans Peter Duerr den Nachweis zu erbringen, daß der weithin akzeptierten und herrschenden Zivilisationstheorie lediglich das Wunschbild eines befriedeten und triebkontrollierten Menschentypus zugrunde liegt, ein Bild, das durch die in den westlichen Gesellschaften des 20. Jahrhunderts herrschende reale und symbolische Gewalt sowohl in Friedens- und Kriegszeiten Lügen gestraft wird.