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Der Menschen Feind

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Molières Komödie Der Menschenfeind wurde am 4. Juni 1666 uraufgeführt. Es ist das Drama des Idealisten und strengen Sittenrichters Alceste, der für sich und andere den Anspruch erhebt, ganz ohne Heuchelei und nach den Regeln der Aufrichtigkeit und unbedingten Wahrhaftigkeit zu leben, und der damit in einer Welt der Höflinge und geschmeidigen Schmeichler nicht anders als scheitern kann. Das Stück hat zu vielfältigen übersetzungen und Bearbeitungen herausgefordert. Eine der besten Nachdichtungen ist die von Hans Magnus Enzensberger aus dem Jahr 1979. In einer unglaublichen Aneignungsleistung, mit brillantem Wortwitz und szenischem Einfallsreichtum, dabei aber in genauer Einhaltung der traditionellen Versform, überführt Enzensberger den Klassiker in die Seichtigkeiten unserer oberflächlichen Vergnügungsgesellschaft und bringt seine nach weit über 300 Jahren etwas matt gewordenen Oberflächen wieder auf Hochglanz. »Je genauer ich meinen Molière studierte, desto mehr Echos stellten sich ein. Auf Schritt und Tritt begegneten mir Mechanismen, Verkehrsformen, die denen der Komödie bis ins Detail glichen. Ich entdeckte, daß die Party, die am Abend des 4. Juni 1666 auf der Bühne des Theaters vom Palais-Royal begann, immer noch andauert...« Hans Magnus Enzensberger

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Der Menschen Feind, Molière

Język
Rok wydania
1979
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Dobry
Cena
10,54 zł

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3,6
Bardzo dobra
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Tytuł
Der Menschen Feind
Język
niemiecki
Autorzy
Molière
Wydawca
Insel
Rok wydania
1979
Oprawa
miękka
Liczba stron
116
ISBN10
3458321012
ISBN13
9783458321019
Seria
Kategorie
Pierwsze wydanie
1666
Oryginalna nazwa
Le Misanthrope
Ocena
3,55 z 5
Opis
Molières Komödie Der Menschenfeind wurde am 4. Juni 1666 uraufgeführt. Es ist das Drama des Idealisten und strengen Sittenrichters Alceste, der für sich und andere den Anspruch erhebt, ganz ohne Heuchelei und nach den Regeln der Aufrichtigkeit und unbedingten Wahrhaftigkeit zu leben, und der damit in einer Welt der Höflinge und geschmeidigen Schmeichler nicht anders als scheitern kann. Das Stück hat zu vielfältigen übersetzungen und Bearbeitungen herausgefordert. Eine der besten Nachdichtungen ist die von Hans Magnus Enzensberger aus dem Jahr 1979. In einer unglaublichen Aneignungsleistung, mit brillantem Wortwitz und szenischem Einfallsreichtum, dabei aber in genauer Einhaltung der traditionellen Versform, überführt Enzensberger den Klassiker in die Seichtigkeiten unserer oberflächlichen Vergnügungsgesellschaft und bringt seine nach weit über 300 Jahren etwas matt gewordenen Oberflächen wieder auf Hochglanz. »Je genauer ich meinen Molière studierte, desto mehr Echos stellten sich ein. Auf Schritt und Tritt begegneten mir Mechanismen, Verkehrsformen, die denen der Komödie bis ins Detail glichen. Ich entdeckte, daß die Party, die am Abend des 4. Juni 1666 auf der Bühne des Theaters vom Palais-Royal begann, immer noch andauert...« Hans Magnus Enzensberger