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Alkohol

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Unter dem Zeichen der Vergänglichkeit rekreieren die Gedichte von Alkohol eine ganze Welt: die Orte, an die das Leben des Autors ihn geführt hat, und die Erinnerungen, die sie miteinander verknüpfen, ebenso wie die großen weiblichen Figuren, die sein Leben durchzogen. Sie sind gleichzeitig durchdrungen von einer Kultur, die sowohl populär als auch gelehrt ist, was es dem Dichter ermöglicht, das Erbe der Vergangenheit zu bewahren und sich gleichzeitig der Modernität des Alltags zu öffnen – seien es Plakate oder Flugzeuge. Es wäre ein Irrtum zu glauben, dass dieser Band, der die Poesie des 20. Jahrhunderts einleitet, bei seiner Veröffentlichung 1913 ein Buch der Zäsur sei. Genährt von alten wie auch neuen Gedichten, schöpft der Gesang Apollinaires, dessen Oralität so kraftvoll ist, aus dem regelmäßigen Vers wie aus dem freien Vers. Für den Dichter zählt nicht das bloße Vergnügen am Neuen: Hier ist allein seine Freiheit entscheidend und das, was ihm die unverwechselbare Stimme eines Lyrismus diktiert, der uns nie aufgehört hat zu berühren.

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Alkohol, Guillaume Apollinaire

Język
Rok wydania
1980
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Alkohol
Język
niemiecki
Rok wydania
1980
Oprawa
miękka
Liczba stron
161
ISBN10
3472611928
ISBN13
9783472611929
Seria
Pierwsze wydanie
1913
Oryginalna nazwa
Alcools
Ocena
3,75 z 5
Opis
Unter dem Zeichen der Vergänglichkeit rekreieren die Gedichte von Alkohol eine ganze Welt: die Orte, an die das Leben des Autors ihn geführt hat, und die Erinnerungen, die sie miteinander verknüpfen, ebenso wie die großen weiblichen Figuren, die sein Leben durchzogen. Sie sind gleichzeitig durchdrungen von einer Kultur, die sowohl populär als auch gelehrt ist, was es dem Dichter ermöglicht, das Erbe der Vergangenheit zu bewahren und sich gleichzeitig der Modernität des Alltags zu öffnen – seien es Plakate oder Flugzeuge. Es wäre ein Irrtum zu glauben, dass dieser Band, der die Poesie des 20. Jahrhunderts einleitet, bei seiner Veröffentlichung 1913 ein Buch der Zäsur sei. Genährt von alten wie auch neuen Gedichten, schöpft der Gesang Apollinaires, dessen Oralität so kraftvoll ist, aus dem regelmäßigen Vers wie aus dem freien Vers. Für den Dichter zählt nicht das bloße Vergnügen am Neuen: Hier ist allein seine Freiheit entscheidend und das, was ihm die unverwechselbare Stimme eines Lyrismus diktiert, der uns nie aufgehört hat zu berühren.