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Der Gang der Weltgeschichte

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Arnold J. Toynbee untersucht in seinem umfassenden Werk die Bedingungen, unter denen Hochkulturen entstehen und untergehen. Er stellt Fragen zu den Gründen für den Aufstieg und Fall von Zivilisationen und analysiert, warum einige Kulturen in Krisenzeiten scheitern, während andere aufblühen. Toynbee, ein bedeutender Historiker des 20. Jahrhunderts, betont, dass nicht Staaten, sondern Kulturen die entscheidenden historischen Faktoren sind. Seine Forschung, die auch außereuropäische Kulturen einbezieht, markiert eine Abkehr von der eurozentrischen Sichtweise und positioniert ihn als einen der großen Universalhistoriker. Toynbee beschreibt die Entwicklung der Geschichte als einen Prozess, der von der Dialektik von „Herausforderung und Antwort“ geprägt ist. Ähnlich wie im Universum gibt es Phasen von Bewegung und Stillstand, die auch die menschliche Geschichte bestimmen. Er argumentiert, dass Rezessionen den menschlichen Geist zu Innovationen anregen. In seinen Analysen berücksichtigt er geografische Faktoren, religiöse Bewegungen, ethnische Minderheiten sowie kulturelle und technische Revolutionen. Darüber hinaus bietet Toynbee eine tiefgehende Analyse der Weltordnung nach dem Zweiten Weltkrieg und zeigt auf, dass viele Kulturen aufgrund fehlender gesellschaftlicher Erneuerungen scheiterten. Seine Erkenntnisse bieten wertvolle Lehren, um Fehlentwicklungen zu vermeiden und Krisen als Chancen zur Weiterentwicklung zu begreifen.

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Der Gang der Weltgeschichte, Arnold Toynbee

Język
Rok wydania
1970
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Der Gang der Weltgeschichte
Język
niemiecki
Wydawca
Dtv
Rok wydania
1970
Oprawa
miękka
Seria
Kategorie
Oryginalna nazwa
A study of history
Ocena
4,5 z 5
Opis
Arnold J. Toynbee untersucht in seinem umfassenden Werk die Bedingungen, unter denen Hochkulturen entstehen und untergehen. Er stellt Fragen zu den Gründen für den Aufstieg und Fall von Zivilisationen und analysiert, warum einige Kulturen in Krisenzeiten scheitern, während andere aufblühen. Toynbee, ein bedeutender Historiker des 20. Jahrhunderts, betont, dass nicht Staaten, sondern Kulturen die entscheidenden historischen Faktoren sind. Seine Forschung, die auch außereuropäische Kulturen einbezieht, markiert eine Abkehr von der eurozentrischen Sichtweise und positioniert ihn als einen der großen Universalhistoriker. Toynbee beschreibt die Entwicklung der Geschichte als einen Prozess, der von der Dialektik von „Herausforderung und Antwort“ geprägt ist. Ähnlich wie im Universum gibt es Phasen von Bewegung und Stillstand, die auch die menschliche Geschichte bestimmen. Er argumentiert, dass Rezessionen den menschlichen Geist zu Innovationen anregen. In seinen Analysen berücksichtigt er geografische Faktoren, religiöse Bewegungen, ethnische Minderheiten sowie kulturelle und technische Revolutionen. Darüber hinaus bietet Toynbee eine tiefgehende Analyse der Weltordnung nach dem Zweiten Weltkrieg und zeigt auf, dass viele Kulturen aufgrund fehlender gesellschaftlicher Erneuerungen scheiterten. Seine Erkenntnisse bieten wertvolle Lehren, um Fehlentwicklungen zu vermeiden und Krisen als Chancen zur Weiterentwicklung zu begreifen.