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Ein Jahr mit Thomas Bernhard

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Erstmals erscheinen in ungekürzter Form und mit Originaldokumenten die Aufzeichnungen von Karl Ignaz Hennetmair über seine täglichen Gespräche und Erlebnisse mit Thomas Bernhard. Thomas zeigt sich nicht als ernst und verbittert, sondern als humorvoll und lebhaft, während er über Verleger schimpft. Er vergleicht sie mit Puppenspielern, die ihre Autoren an Schnüren halten, und beschreibt seine unkonventionelle Art, mit ihnen umzugehen. 1972 beschloss Hennetmair, ein Tagebuch über die Vorfälle und Gespräche des Jahres zu führen, was ein wertvolles Dokument für Bernhard-Verehrer darstellt. Auch Kritiker hätten Nutzen daraus ziehen können, denn die Mitschrift offenbart viele dunkle Seiten des Meisters. Bernhard hat Schwierigkeiten mit der Außenwelt, die ihn anfangs ignoriert, ihn aber mit wachsendem Ruhm bedrängt. Hennetmair fungierte als Vermittler zwischen Bernhard und der Realität, kümmerte sich um alltägliche Probleme und schützte ihn vor unerwünschten Besuchern. Er bot Bernhard nicht nur materielle Unterstützung, sondern auch einen Raum für Gespräche und Geselligkeit, bevor er sich in sein Kämmerlein zurückzog, um alles zu notieren. So erhalten wir einen faszinierenden Einblick in das Leben und die Gedankenwelt eines der bedeutendsten Schriftsteller.

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Ein Jahr mit Thomas Bernhard, Karl Ignaz Hennetmair

Język
Rok wydania
2000
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Dobry
Cena
51,81 zł

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4,3
Bardzo dobra
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Tytuł
Ein Jahr mit Thomas Bernhard
Język
niemiecki
Rok wydania
2000
Oprawa
twarda
Liczba stron
592
ISBN10
3701712077
ISBN13
9783701712076
Seria
Ocena
4,3 z 5
Opis
Erstmals erscheinen in ungekürzter Form und mit Originaldokumenten die Aufzeichnungen von Karl Ignaz Hennetmair über seine täglichen Gespräche und Erlebnisse mit Thomas Bernhard. Thomas zeigt sich nicht als ernst und verbittert, sondern als humorvoll und lebhaft, während er über Verleger schimpft. Er vergleicht sie mit Puppenspielern, die ihre Autoren an Schnüren halten, und beschreibt seine unkonventionelle Art, mit ihnen umzugehen. 1972 beschloss Hennetmair, ein Tagebuch über die Vorfälle und Gespräche des Jahres zu führen, was ein wertvolles Dokument für Bernhard-Verehrer darstellt. Auch Kritiker hätten Nutzen daraus ziehen können, denn die Mitschrift offenbart viele dunkle Seiten des Meisters. Bernhard hat Schwierigkeiten mit der Außenwelt, die ihn anfangs ignoriert, ihn aber mit wachsendem Ruhm bedrängt. Hennetmair fungierte als Vermittler zwischen Bernhard und der Realität, kümmerte sich um alltägliche Probleme und schützte ihn vor unerwünschten Besuchern. Er bot Bernhard nicht nur materielle Unterstützung, sondern auch einen Raum für Gespräche und Geselligkeit, bevor er sich in sein Kämmerlein zurückzog, um alles zu notieren. So erhalten wir einen faszinierenden Einblick in das Leben und die Gedankenwelt eines der bedeutendsten Schriftsteller.