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Mehr als ein Leben

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Biografien aus der NS-Zeit sind zahlreich, doch die Perspektive eines jüdischen Deutschen, der dank Hitlers Verfolgung seine Heimat verlassen konnte, ist selten. Richard, als ältester Sohn einer angesehenen Arztfamilie in Gardelegen geboren, erkennt erst nach der Machtergreifung Hitlers, was es bedeutet, Jude in Deutschland zu sein. Seine Eltern planen rechtzeitig die Auswanderung nach Amerika. Während sie auf ein Visum warten, besuchen Richard und sein Bruder ein englisches Internat. Mit dem Kriegsausbruch beginnt für den 16-Jährigen eine unfreiwillige Weltreise: Nach Internierung durch die Briten wird er nach Australien in ein Gefangenenlager geschickt, doch bald freigelassen. Über Indien gelangt er schließlich in die USA, wo seine Eltern ihn erwarten. Als US-Soldat kehrt er kurz vor Kriegsende nach Deutschland zurück und wird zufällig Dolmetscher bei den Nürnberger Prozessen, wo er Nazigrößen wie Göring und Höß gegenübersteht. Die Erzählung beleuchtet die Launen des Schicksals in schwierigen Zeiten und den Mut, sich in unterschiedlichen Situationen zurechtzufinden. Richard W. Sonnenfeldt schildert lebendig sein Leben als Emigrant und seine Rückkehr in sein Heimatdorf, ohne Groll auf die Deutschen, da er erkennt, dass es leicht ist, moralisch zu urteilen, wenn man nie in Versuchung geführt wurde.

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Mehr als ein Leben, Anita Mally

Język
Rok wydania
1982
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Dobry
Cena
1,43 zł

Metody płatności

2,0
Nic specjalnego
2 Ocena

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Tytuł
Mehr als ein Leben
Język
niemiecki
Rok wydania
1982
Oprawa
miękka
Liczba stron
284
ISBN10
3442300061
ISBN13
9783442300068
Seria
Kategorie
Ocena
2 z 5
Opis
Biografien aus der NS-Zeit sind zahlreich, doch die Perspektive eines jüdischen Deutschen, der dank Hitlers Verfolgung seine Heimat verlassen konnte, ist selten. Richard, als ältester Sohn einer angesehenen Arztfamilie in Gardelegen geboren, erkennt erst nach der Machtergreifung Hitlers, was es bedeutet, Jude in Deutschland zu sein. Seine Eltern planen rechtzeitig die Auswanderung nach Amerika. Während sie auf ein Visum warten, besuchen Richard und sein Bruder ein englisches Internat. Mit dem Kriegsausbruch beginnt für den 16-Jährigen eine unfreiwillige Weltreise: Nach Internierung durch die Briten wird er nach Australien in ein Gefangenenlager geschickt, doch bald freigelassen. Über Indien gelangt er schließlich in die USA, wo seine Eltern ihn erwarten. Als US-Soldat kehrt er kurz vor Kriegsende nach Deutschland zurück und wird zufällig Dolmetscher bei den Nürnberger Prozessen, wo er Nazigrößen wie Göring und Höß gegenübersteht. Die Erzählung beleuchtet die Launen des Schicksals in schwierigen Zeiten und den Mut, sich in unterschiedlichen Situationen zurechtzufinden. Richard W. Sonnenfeldt schildert lebendig sein Leben als Emigrant und seine Rückkehr in sein Heimatdorf, ohne Groll auf die Deutschen, da er erkennt, dass es leicht ist, moralisch zu urteilen, wenn man nie in Versuchung geführt wurde.