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In einem italienischen Kloster beobachtet ein namenloser Seminarist die Konflikte zwischen Mönchen und Priestern, während er Rollschuh in einem leeren Schwimmbecken fährt und verträumte Liturgien erfindet. Er kämpft mit dem Widerspruch zwischen der malerischen Schönheit der Landschaft und der zerstörerischen Kraft der Welt. Der Seminarist schließt sich einer revolutionären Bewegung an, organisiert politische Kundgebungen und erfährt von der Einbalsamierung Lenins, was ihn zu einer persönlichen und epochalen Katastrophe führt. Entmutigt zieht er sich in eine norditalienische Großstadt zurück und wird Schriftsteller. Ein Verleger macht ihm den Hof, weist ihn jedoch zurück und bringt ihm einen halbtoten Biographen. Schließlich ermutigt der Biograph den Autor, sein Werk als höchste Form der Veröffentlichung zu zerstören. Antonio Morescos Aufbrüche ist ein intellektueller Höllenritt durch die Themen Religion, Revolution und Kunst. Der Protagonist kämpft gegen die erdrückende Einsamkeit und rast durch apokalyptische Landschaften der italienischen Geschichte. Morescos scheinbar einfache Sprache verbirgt eine visionäre Bilderflut, die Poesie, Komik und Tragik vereint und die Absurdität der Welt auflöst.

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Aufbrüche, Antonio Moresco, Ragni Maria Gschwend

Język
Rok wydania
2005
Oprawa
(zeszytowa)
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Tytuł
Aufbrüche
Język
niemiecki, włoski
Wydawca
Ammann
Rok wydania
2005
Oprawa
zeszytowa
ISBN10
325011345X
ISBN13
9783250113454
Kategorie
Oryginalna nazwa
Gli esordi
Opis
In einem italienischen Kloster beobachtet ein namenloser Seminarist die Konflikte zwischen Mönchen und Priestern, während er Rollschuh in einem leeren Schwimmbecken fährt und verträumte Liturgien erfindet. Er kämpft mit dem Widerspruch zwischen der malerischen Schönheit der Landschaft und der zerstörerischen Kraft der Welt. Der Seminarist schließt sich einer revolutionären Bewegung an, organisiert politische Kundgebungen und erfährt von der Einbalsamierung Lenins, was ihn zu einer persönlichen und epochalen Katastrophe führt. Entmutigt zieht er sich in eine norditalienische Großstadt zurück und wird Schriftsteller. Ein Verleger macht ihm den Hof, weist ihn jedoch zurück und bringt ihm einen halbtoten Biographen. Schließlich ermutigt der Biograph den Autor, sein Werk als höchste Form der Veröffentlichung zu zerstören. Antonio Morescos Aufbrüche ist ein intellektueller Höllenritt durch die Themen Religion, Revolution und Kunst. Der Protagonist kämpft gegen die erdrückende Einsamkeit und rast durch apokalyptische Landschaften der italienischen Geschichte. Morescos scheinbar einfache Sprache verbirgt eine visionäre Bilderflut, die Poesie, Komik und Tragik vereint und die Absurdität der Welt auflöst.