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La muerte de Vishnu

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Um Vishnu nicht zu wecken, falls er noch nicht gestorben war, schlich Mrs. Asrani mit der Teekanne auf Zehenspitzen die Treppe hinunter. So beginnt der Roman, in dem ein Mietshaus in Bombay zum Spiegel indischen Lebens wird. Farben, Humor und Temperament Indiens werden ebenso brillant eingefangen wie die hinduistische Mythologie: Wiedergeburt, Götter und Dämonen. Zu Beginn liegt Vishnu sterbenskrank auf der Treppe, während seine Nachbarn darüber streiten, wer den Krankenwagen bezahlt. Die Handlung entfaltet sich durch die Stockwerke des Mietshauses und zieht uns in die Lebensdramen der Bewohner hinein: die ständigen Streitereien zwischen den Asranis und den Pathaks; Mr. Jalals besessene Suche nach dem Sinn des Lebens, während seine Frau um seinen Verstand fürchtet; Vinod Tanejas Sehnsucht nach seiner lange verlorenen Frau; und Kavitas Teenagerträume, die sie als Heldin eines Hindi-Films sehen, während sie heimlich mit dem Muslim-Jungen Salim durchbrennt. Die Geschichte des Mietshauses wird zur Metapher für die sozialen und religiösen Spaltungen in Indien. Vishnus Aufstieg im Treppenhaus spiegelt die Wanderung der Seele wider. Seine Erinnerungen und Visionen, darunter die Liebe zu Padmini und die Lehren seiner Mutter über Vishnu, bilden ein faszinierendes Gegengewicht zu den humorvollen Erzählungen der Hausbewohner und werfen die Frage auf, ob Vishnu mehr ist als nur der Hüter des Mietshauses.

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La muerte de Vishnu, Manil Suri

Język
Rok wydania
2001
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
La muerte de Vishnu
Język
hiszpański
Autorzy
Manil Suri
Rok wydania
2001
Oprawa
miękka
Liczba stron
295
ISBN10
8466601104
ISBN13
9788466601108
Kategorie
Oryginalna nazwa
The death of Vishnu
Ocena
3,65 z 5
Opis
Um Vishnu nicht zu wecken, falls er noch nicht gestorben war, schlich Mrs. Asrani mit der Teekanne auf Zehenspitzen die Treppe hinunter. So beginnt der Roman, in dem ein Mietshaus in Bombay zum Spiegel indischen Lebens wird. Farben, Humor und Temperament Indiens werden ebenso brillant eingefangen wie die hinduistische Mythologie: Wiedergeburt, Götter und Dämonen. Zu Beginn liegt Vishnu sterbenskrank auf der Treppe, während seine Nachbarn darüber streiten, wer den Krankenwagen bezahlt. Die Handlung entfaltet sich durch die Stockwerke des Mietshauses und zieht uns in die Lebensdramen der Bewohner hinein: die ständigen Streitereien zwischen den Asranis und den Pathaks; Mr. Jalals besessene Suche nach dem Sinn des Lebens, während seine Frau um seinen Verstand fürchtet; Vinod Tanejas Sehnsucht nach seiner lange verlorenen Frau; und Kavitas Teenagerträume, die sie als Heldin eines Hindi-Films sehen, während sie heimlich mit dem Muslim-Jungen Salim durchbrennt. Die Geschichte des Mietshauses wird zur Metapher für die sozialen und religiösen Spaltungen in Indien. Vishnus Aufstieg im Treppenhaus spiegelt die Wanderung der Seele wider. Seine Erinnerungen und Visionen, darunter die Liebe zu Padmini und die Lehren seiner Mutter über Vishnu, bilden ein faszinierendes Gegengewicht zu den humorvollen Erzählungen der Hausbewohner und werfen die Frage auf, ob Vishnu mehr ist als nur der Hüter des Mietshauses.