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Gemeinschaft und Gesellschaft

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„Gemeinschaft und Gesellschaft“, erstmals 1887 veröffentlicht, gilt als Gründungstext der Soziologie im deutschen Sprachraum und hat weit über das Fach hinaus Bedeutung erlangt. Sein anhaltender Erfolg beruht auf der Möglichkeit verschiedener Lesarten, was sich bereits in der frühen Veränderung des Untertitels zeigt: von der „Abhandlung des Communismus und des Socialismus als empirischer Culturformen“ zu den „Grundbegriffen der reinen Soziologie“. Ein weiterer Grund für das wachsende Interesse an der ambivalenten Begrifflichkeit könnte die unerfüllte Verwirklichung der Glücksversprechen des Liberalismus sein. Die Herausforderung besteht darin, das „Gemeinschaftliche“ im Rahmen eines entfesselten Kapitalismus zu realisieren, in einer „Gesellschaft“, die als inkonsistent und zerspalten erlebt wird. Die Metaphern der Gesellschaft als verlorener Gemeinschaft spiegeln den unerfüllten Wunsch nach einem „guten Leben“ wider, das die „Gesellschaft“ nicht bieten kann. Zudem ist die Fachwissenschaft in ihrem Mainstream, abgesehen von wenigen Ausnahmen, so steril geworden, dass sie einer krisengeschüttelten und orientierungssuchenden Öffentlichkeit kaum noch Antworten geben kann.

Wydanie

Zakup książki

Gemeinschaft und Gesellschaft, Ferdinand Tönnies

Język
Rok wydania
1979
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Bardzo dobry
Cena
77,79 zł

Metody płatności

3,8
Bardzo dobra
70 Ocena

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Tytuł
Gemeinschaft und Gesellschaft
Język
niemiecki
Oprawa
twarda
Liczba stron
224
ISBN10
3534051807
ISBN13
9783534051809
Seria
Ocena
3,8 z 5
Opis
„Gemeinschaft und Gesellschaft“, erstmals 1887 veröffentlicht, gilt als Gründungstext der Soziologie im deutschen Sprachraum und hat weit über das Fach hinaus Bedeutung erlangt. Sein anhaltender Erfolg beruht auf der Möglichkeit verschiedener Lesarten, was sich bereits in der frühen Veränderung des Untertitels zeigt: von der „Abhandlung des Communismus und des Socialismus als empirischer Culturformen“ zu den „Grundbegriffen der reinen Soziologie“. Ein weiterer Grund für das wachsende Interesse an der ambivalenten Begrifflichkeit könnte die unerfüllte Verwirklichung der Glücksversprechen des Liberalismus sein. Die Herausforderung besteht darin, das „Gemeinschaftliche“ im Rahmen eines entfesselten Kapitalismus zu realisieren, in einer „Gesellschaft“, die als inkonsistent und zerspalten erlebt wird. Die Metaphern der Gesellschaft als verlorener Gemeinschaft spiegeln den unerfüllten Wunsch nach einem „guten Leben“ wider, das die „Gesellschaft“ nicht bieten kann. Zudem ist die Fachwissenschaft in ihrem Mainstream, abgesehen von wenigen Ausnahmen, so steril geworden, dass sie einer krisengeschüttelten und orientierungssuchenden Öffentlichkeit kaum noch Antworten geben kann.