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1789 [Siebzehnhundertneunundachtzig], vom Ereignis zum Gegenstand der Geschichtswissenschaft

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Dieser kurze Essay des Historikers François Furet hat die Historiographie der Französischen Revolution revolutioniert. Er erhebt Einspruch gegen die lange dominante "jakobinische" Interpretation des Ereignisses und schlägt eine Deutung vor, die auf der Autonomie des Politischen im Verhältnis zum Sozialen basiert. Im Rahmen einer konzeptionellen Geschichte des Politischen wird der revolutionäre Prozess als autonome politische und ideologische Dynamik betrachtet, unabhängig von Klasseninteressen. In seiner Polemik gegen die sozialhistorische und marxistische Historiographie beruft sich der Historiker auf Historiker des 19. Jahrhunderts und stützt sich auf die Werke von Tocqueville und Cochin. Die Französische Revolution wird sowohl als Produkt des Ancien Régime als auch als Beginn unserer Zivilisation interpretiert. Durch die Auseinandersetzung mit der symbolischen und ideologischen Dimension der Revolution trägt Furet zum Wandel der französischen Historiographie vom Ökonomischen und Sozialen hin zum Politischen und Kulturellen bei.

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1789 [Siebzehnhundertneunundachtzig], vom Ereignis zum Gegenstand der Geschichtswissenschaft, Francois Furet

Język
Rok wydania
1980
Oprawa
(miękka)
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Bardzo dobra
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Tytuł
1789 [Siebzehnhundertneunundachtzig], vom Ereignis zum Gegenstand der Geschichtswissenschaft
Język
niemiecki
Wydawca
Ullstein
Rok wydania
1980
Oprawa
miękka
ISBN10
3548350534
ISBN13
9783548350530
Seria
Pierwsze wydanie
1978
Oryginalna nazwa
Penser la Révolution française
Ocena
3,8 z 5
Opis
Dieser kurze Essay des Historikers François Furet hat die Historiographie der Französischen Revolution revolutioniert. Er erhebt Einspruch gegen die lange dominante "jakobinische" Interpretation des Ereignisses und schlägt eine Deutung vor, die auf der Autonomie des Politischen im Verhältnis zum Sozialen basiert. Im Rahmen einer konzeptionellen Geschichte des Politischen wird der revolutionäre Prozess als autonome politische und ideologische Dynamik betrachtet, unabhängig von Klasseninteressen. In seiner Polemik gegen die sozialhistorische und marxistische Historiographie beruft sich der Historiker auf Historiker des 19. Jahrhunderts und stützt sich auf die Werke von Tocqueville und Cochin. Die Französische Revolution wird sowohl als Produkt des Ancien Régime als auch als Beginn unserer Zivilisation interpretiert. Durch die Auseinandersetzung mit der symbolischen und ideologischen Dimension der Revolution trägt Furet zum Wandel der französischen Historiographie vom Ökonomischen und Sozialen hin zum Politischen und Kulturellen bei.