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Aufsätze, Reportagen, Reden, Interviews

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  • 252 strony
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Er ließ nie den geringsten Zweifel offen: Stephan Hermlin deklarierte sich stets eindeutig für die DDR. Das ging nicht immer ab ohne Reibereien mit der Obrigkeit, nicht ohne Windungen und Wendungen. Dennoch - vermutlich: deswegen - gehört er zu den bemerkenswert unbornierten, undoktrinären Autoren seines Landes; er gehört zu den weltläufigen, für Argumente offenen. In dieser Sammlung von Arbeiten aus 35 Jahren hat Hermlin nichts zurückzunehmen, nachträglich zurechtzurücken. Er steht zu ihnen wie zur Zeit ihrer Entstehung. Zum Erscheinen dieser ästhetischen und politischen Reflexionen Hermlins, sie sind als Kontexte zu seiner Lyrik und Prosa zu verstehen, schrieb die "Frankfurter Rundschau": "Hermlins Aufsätze und Reportagen, Reden und Interviews führen uns mitten in die spannungsvolle Auseinandersetzung von Literatur und Politik in den letzten 35 Jahren deutscher Geschichte. Deutlich wird auch, daß im Grund alle Aufsätze des Bandes um ein zentrales Thema kreisen: Die Erfahrung des Faschismus. (...) Nach dem formbewußten Lyriker der 'Gesammelten Gedichte' und dem Prosameister von 'Abendlicht' lernt man Hermlin hier nun als einen streitbaren und parteilichen Kommunisten kennen, vor allem aber als einen kosmopolitischen homme de lettre, einen Mann des unaufhörlichen kritischen Diskurses, kurz: als einen Poeten und Publizisten, wie es ihn hüben und drüben so leicht kein zweites Mal gibt."

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Aufsätze, Reportagen, Reden, Interviews, Stephan Hermlin

Język
Rok wydania
1983
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Aufsätze, Reportagen, Reden, Interviews
Język
niemiecki
Rok wydania
1983
Oprawa
miękka
Liczba stron
252
ISBN10
3596254167
ISBN13
9783596254163
Seria
Tagi
Opis
Er ließ nie den geringsten Zweifel offen: Stephan Hermlin deklarierte sich stets eindeutig für die DDR. Das ging nicht immer ab ohne Reibereien mit der Obrigkeit, nicht ohne Windungen und Wendungen. Dennoch - vermutlich: deswegen - gehört er zu den bemerkenswert unbornierten, undoktrinären Autoren seines Landes; er gehört zu den weltläufigen, für Argumente offenen. In dieser Sammlung von Arbeiten aus 35 Jahren hat Hermlin nichts zurückzunehmen, nachträglich zurechtzurücken. Er steht zu ihnen wie zur Zeit ihrer Entstehung. Zum Erscheinen dieser ästhetischen und politischen Reflexionen Hermlins, sie sind als Kontexte zu seiner Lyrik und Prosa zu verstehen, schrieb die "Frankfurter Rundschau": "Hermlins Aufsätze und Reportagen, Reden und Interviews führen uns mitten in die spannungsvolle Auseinandersetzung von Literatur und Politik in den letzten 35 Jahren deutscher Geschichte. Deutlich wird auch, daß im Grund alle Aufsätze des Bandes um ein zentrales Thema kreisen: Die Erfahrung des Faschismus. (...) Nach dem formbewußten Lyriker der 'Gesammelten Gedichte' und dem Prosameister von 'Abendlicht' lernt man Hermlin hier nun als einen streitbaren und parteilichen Kommunisten kennen, vor allem aber als einen kosmopolitischen homme de lettre, einen Mann des unaufhörlichen kritischen Diskurses, kurz: als einen Poeten und Publizisten, wie es ihn hüben und drüben so leicht kein zweites Mal gibt."