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Vorlesungen über die Philosophie der Geschichte

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Hegel verfasste dieses Werk als Einführung zu einer Reihe von Vorlesungen über die „Philosophie der Geschichte“, ein neuartiges Konzept im frühen neunzehnten Jahrhundert, das die Geschichte der Philosophie als wissenschaftliche Disziplin etablierte. Er zeigt, dass philosophische Theorien nicht zufällig oder künstlich sind, sondern von ihren Vorgängern und zeitgenössischen Umständen geprägt werden und als Modelle für die Zukunft fungieren. Das Buch wird als populäre Einführung in Hegels Philosophie angesehen und bleibt das lesbarste seiner Werke. Hegel meidet die Methoden der ursprünglichen und reflektierenden Geschichte und setzt auf die philosophische Geschichte, die a priori philosophisches Denken nutzt, um Geschichte als rationalen Prozess zu interpretieren. Er argumentiert, dass die Vernunft die Geschichte regiert, durch ihre unendliche Freiheit und Macht, die es ihr ermöglicht, eigene Gesetze zu formen. Hegel behauptet, dass die gesamte Geschichte durch einen rationalen Prozess verursacht und geleitet wird, wobei der scheinbar unerkennbare Plan Gottes durch die Philosophie verständlich gemacht wird. Die Vorstellung, dass die Vernunft die Welt regiert, ist sowohl notwendig für die Praxis der philosophischen Geschichte als auch eine Schlussfolgerung, die aus dieser Praxis gezogen wird.

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Vorlesungen über die Philosophie der Geschichte, Georg Wilhelm Friedrich Hegel

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Vorlesungen über die Philosophie der Geschichte
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Opis
Hegel verfasste dieses Werk als Einführung zu einer Reihe von Vorlesungen über die „Philosophie der Geschichte“, ein neuartiges Konzept im frühen neunzehnten Jahrhundert, das die Geschichte der Philosophie als wissenschaftliche Disziplin etablierte. Er zeigt, dass philosophische Theorien nicht zufällig oder künstlich sind, sondern von ihren Vorgängern und zeitgenössischen Umständen geprägt werden und als Modelle für die Zukunft fungieren. Das Buch wird als populäre Einführung in Hegels Philosophie angesehen und bleibt das lesbarste seiner Werke. Hegel meidet die Methoden der ursprünglichen und reflektierenden Geschichte und setzt auf die philosophische Geschichte, die a priori philosophisches Denken nutzt, um Geschichte als rationalen Prozess zu interpretieren. Er argumentiert, dass die Vernunft die Geschichte regiert, durch ihre unendliche Freiheit und Macht, die es ihr ermöglicht, eigene Gesetze zu formen. Hegel behauptet, dass die gesamte Geschichte durch einen rationalen Prozess verursacht und geleitet wird, wobei der scheinbar unerkennbare Plan Gottes durch die Philosophie verständlich gemacht wird. Die Vorstellung, dass die Vernunft die Welt regiert, ist sowohl notwendig für die Praxis der philosophischen Geschichte als auch eine Schlussfolgerung, die aus dieser Praxis gezogen wird.