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Die Jahre der Kommune I

Berlin 1967 - 1969

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Die Geschichte der Kommune I wird von Ulrich Enzensberger erzählt, einem der "Kommunarden", die in einer Zeit, als die USA im Vietnamkrieg engagiert waren, mit dadaistisch-politischen Aktionen Westberlin aufmischten. Diese Gruppe provozierte die von Alliierten kontrollierte Stadt und ihre Bewohner, die die deutsche Verantwortung für den Zweiten Weltkrieg nicht akzeptieren wollten. Die Außerparlamentarische Opposition träumte davon, die Westsektoren der alten Reichshauptstadt in eine Freie Räterepublik und einen Ort der Weltrevolution zu verwandeln. Enzensberger reflektiert über die Mythen und Widersprüche dieser Zeit: von der Idee, dass sie das "Schlangenei" der Roten Armee Fraktion waren, bis hin zu den chaotischen und oft widersprüchlichen Erlebnissen innerhalb der Bewegung. Er spricht von Gruppensex, dem Einfluss von Mao, und den Herausforderungen, die die Kommune erlebte, darunter auch die Abwesenheit von Frauen und die Probleme des Alltags. Trotz der rebellischen Ideale und der oft als absurd empfundenen Aktionen, wie dem Anzünden eines Kaufhauses, bleibt die Erinnerung an diese Zeit komplex und vielschichtig. Enzensberger schließt mit einem ironischen Blick auf die Nachwirkungen und das Schicksal seiner Mitstreiter, während er die Mythen, die um diese Ära entstanden, hinterfragt.

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Die Jahre der Kommune I, Ulrich Enzensberger

Język
Rok wydania
2004
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Die Jahre der Kommune I
Podtytuł
Berlin 1967 - 1969
Język
niemiecki
Rok wydania
2004
Oprawa
twarda
Liczba stron
415
ISBN10
3462034138
ISBN13
9783462034134
Seria
Ocena
2,7 z 5
Opis
Die Geschichte der Kommune I wird von Ulrich Enzensberger erzählt, einem der "Kommunarden", die in einer Zeit, als die USA im Vietnamkrieg engagiert waren, mit dadaistisch-politischen Aktionen Westberlin aufmischten. Diese Gruppe provozierte die von Alliierten kontrollierte Stadt und ihre Bewohner, die die deutsche Verantwortung für den Zweiten Weltkrieg nicht akzeptieren wollten. Die Außerparlamentarische Opposition träumte davon, die Westsektoren der alten Reichshauptstadt in eine Freie Räterepublik und einen Ort der Weltrevolution zu verwandeln. Enzensberger reflektiert über die Mythen und Widersprüche dieser Zeit: von der Idee, dass sie das "Schlangenei" der Roten Armee Fraktion waren, bis hin zu den chaotischen und oft widersprüchlichen Erlebnissen innerhalb der Bewegung. Er spricht von Gruppensex, dem Einfluss von Mao, und den Herausforderungen, die die Kommune erlebte, darunter auch die Abwesenheit von Frauen und die Probleme des Alltags. Trotz der rebellischen Ideale und der oft als absurd empfundenen Aktionen, wie dem Anzünden eines Kaufhauses, bleibt die Erinnerung an diese Zeit komplex und vielschichtig. Enzensberger schließt mit einem ironischen Blick auf die Nachwirkungen und das Schicksal seiner Mitstreiter, während er die Mythen, die um diese Ära entstanden, hinterfragt.