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Else Lasker-Schüler

Biographie

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Die erste Biographie, die das bisher unbekannte Briefwerk von Else Lasker-Schüler berücksichtigt, beleuchtet die Entstehungsbedingungen ihres Schaffens. Sigrid Bauschinger nutzt das umfangreiche, teils unveröffentlichte Material, um das Leben dieser außergewöhnlichen Dichterin darzustellen, das nicht nur aus Anekdoten über ihre exzentrische Erscheinung besteht. Else Lasker-Schüler, geboren 1869 im liberalen jüdischen Bürgertum in Elberfeld, schöpfte ihre poetische Kraft aus ihren Wurzeln. Während ihrer ersten Ehe mit Berthold Lasker nahm sie in Berlin Zeichenunterricht und erlebte ihre intellektuelle Befreiung in fortschrittlichen literarischen Kreisen. Mit ihrem zweiten Mann, Herwarth Walden, kämpfte sie an der Spitze der Avantgarde für die Moderne im Berlin der Kaiserzeit und bewies ihr künstlerisches Urteil in Gedichten und Prosaporträts über bedeutende Künstler. Nach der Scheidung lebte sie als freie Künstlerin in Berlin, bevor sie 1933 nach tätlichen Angriffen emigrierte, zunächst in die Schweiz und später nach Jerusalem. Dort schrieb sie kostbare Liebesgedichte und ihr letztes Drama. Mit dem Vortragskreis „Der Kraal“ versuchte sie, inmitten von Unruhen einen neuen Freundeskreis zu bilden. Bauschinger, eine der besten Kennerinnen von Lasker-Schülers Werk, hat aus den umfassenden Briefen die erste tiefgründige Biographie verfasst.

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Else Lasker-Schüler, Sigrid Bauschinger

Język
Rok wydania
2004
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Else Lasker-Schüler
Podtytuł
Biographie
Język
niemiecki
Rok wydania
2004
Oprawa
twarda
Liczba stron
496
ISBN10
3892444404
ISBN13
9783892444404
Seria
Ocena
3,8 z 5
Opis
Die erste Biographie, die das bisher unbekannte Briefwerk von Else Lasker-Schüler berücksichtigt, beleuchtet die Entstehungsbedingungen ihres Schaffens. Sigrid Bauschinger nutzt das umfangreiche, teils unveröffentlichte Material, um das Leben dieser außergewöhnlichen Dichterin darzustellen, das nicht nur aus Anekdoten über ihre exzentrische Erscheinung besteht. Else Lasker-Schüler, geboren 1869 im liberalen jüdischen Bürgertum in Elberfeld, schöpfte ihre poetische Kraft aus ihren Wurzeln. Während ihrer ersten Ehe mit Berthold Lasker nahm sie in Berlin Zeichenunterricht und erlebte ihre intellektuelle Befreiung in fortschrittlichen literarischen Kreisen. Mit ihrem zweiten Mann, Herwarth Walden, kämpfte sie an der Spitze der Avantgarde für die Moderne im Berlin der Kaiserzeit und bewies ihr künstlerisches Urteil in Gedichten und Prosaporträts über bedeutende Künstler. Nach der Scheidung lebte sie als freie Künstlerin in Berlin, bevor sie 1933 nach tätlichen Angriffen emigrierte, zunächst in die Schweiz und später nach Jerusalem. Dort schrieb sie kostbare Liebesgedichte und ihr letztes Drama. Mit dem Vortragskreis „Der Kraal“ versuchte sie, inmitten von Unruhen einen neuen Freundeskreis zu bilden. Bauschinger, eine der besten Kennerinnen von Lasker-Schülers Werk, hat aus den umfassenden Briefen die erste tiefgründige Biographie verfasst.