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Kinder des Radiums

Auf den Spuren meiner jüdischen Familie

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  • 256 stron
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Als der britische Autor Joe Dunthorne einen Vortrag über seine Familie im »Dritten Reich« vorbereitete, machte er eine erstaunliche Entdeckung: Sein jüdischer Urgroßvater, Siegfried Merzbacher, war in den 1920er- und 1930er-Jahren Chemiker in Oranienburg und entwickelte unter anderem radioaktive Zahnpasta. Später war er an der Produktion chemischer Waffen für die Nazis beteiligt. Die Familie musste in den 1930er-Jahren emigrieren, und diese schmerzliche Erinnerung belastete sie über Generationen. Dunthorne begibt sich auf eine fesselnde Spurensuche, die ihn nach Oranienburg führt, wo die Vergangenheit durch Blindgänger und die Hinterlassenschaften der chemischen Kriegsführung noch immer spürbar ist. Merzbacher, der 1935 das Land verlassen musste, ließ in seinen Memoiren, die von 1890 bis 1970 reichen, diese Episode unerwähnt, was auf die Auswirkungen seines Lebens im Exil hinweist. Die Erzählung ist eine tiefgreifende Reflexion über individuelles und kollektives Erbe, Traumata und die Suche nach Wahrheit. Dunthorne bietet eine kluge Erkundung seiner Familiengeschichte, die den Leser auf ein bemerkenswertes Abenteuer mitnimmt, und schafft es, intime und historische Widersprüche zu beleuchten.

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Kinder des Radiums, Joe Dunthorne, Hans-Christian Oeser, Ariana Neumann

Język
Rok wydania
2025
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Kinder des Radiums
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Auf den Spuren meiner jüdischen Familie
Język
niemiecki
Rok wydania
2025
Oprawa
twarda
Liczba stron
256
ISBN10
3827014506
ISBN13
9783827014504
Seria
Ocena
3,9 z 5
Opis
Als der britische Autor Joe Dunthorne einen Vortrag über seine Familie im »Dritten Reich« vorbereitete, machte er eine erstaunliche Entdeckung: Sein jüdischer Urgroßvater, Siegfried Merzbacher, war in den 1920er- und 1930er-Jahren Chemiker in Oranienburg und entwickelte unter anderem radioaktive Zahnpasta. Später war er an der Produktion chemischer Waffen für die Nazis beteiligt. Die Familie musste in den 1930er-Jahren emigrieren, und diese schmerzliche Erinnerung belastete sie über Generationen. Dunthorne begibt sich auf eine fesselnde Spurensuche, die ihn nach Oranienburg führt, wo die Vergangenheit durch Blindgänger und die Hinterlassenschaften der chemischen Kriegsführung noch immer spürbar ist. Merzbacher, der 1935 das Land verlassen musste, ließ in seinen Memoiren, die von 1890 bis 1970 reichen, diese Episode unerwähnt, was auf die Auswirkungen seines Lebens im Exil hinweist. Die Erzählung ist eine tiefgreifende Reflexion über individuelles und kollektives Erbe, Traumata und die Suche nach Wahrheit. Dunthorne bietet eine kluge Erkundung seiner Familiengeschichte, die den Leser auf ein bemerkenswertes Abenteuer mitnimmt, und schafft es, intime und historische Widersprüche zu beleuchten.