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Singen ist das Fundament zur Music in allen Dingen

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Lust und Fleiß kann Wege finden /Ob sie noch so tieff verschneyt /Und ein kühnes UnterwindenTrotzet der Unmöglichkeit.Zeigen sich gleich große Berge?Frisch gewagt! du kommst hinan.Sieh die Schwürigkeit für Zwerge /Dich für einen Riesen an. So die Lebensmaxime GEORG PHILIPP TELEMANNS (1681-1767). Vielen Widerwärtigkeiten der Zeit zum Trotze schuf er Werk um Werk, getragen von der Überzeugung, dass Musik eine notwendige Lebensäußerung sei, fähig, die menschlichen Zustände zu verbessern. Wie keinen anderen seiner großen musikalischen Zeitgenossen drängte es ihn, seine Lebensumstände und Kunstabsichten vor der Öffentlichkeit auszubreiten; nicht aus Geltungsstreben, sondern um seinen Platz in dem widerspruchsvollen sozialen Gefüge der Zeit zu behaupten, dem Musikerstand, zu größerem Ansehen zu verhelfen, schließlich auch in der gleichen belehrenden Absicht, die eine Reihe seiner Kompositionen hervorbrachte. Unsere Sammlung enthält autobiographisches Material, zahlreiche Vorreden und Widmungen zu seinen Kompositionen, ausgewählte Briefe und Dichtungen des Komponisten. Verschiedenartige Äußerungen der Zeitgenossen geben Einblick in anregende freundschaftliche Diskussionen, in den Widerstreit der Ideen jener Epoche wie in die verbreitete Wertschätzung seiner Werke. "Ein Lulli wird gerühmt; Corelli lässt sich loben; Nur Telemann allein ist übers Lob erhoben." (Mattheson, 1740)

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Singen ist das Fundament zur Music in allen Dingen, Georg Philipp Telemann

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Rok wydania
1981
Oprawa
(miękka)
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Singen ist das Fundament zur Music in allen Dingen
Język
niemiecki
Wydawca
Reclam
Rok wydania
1981
Oprawa
miękka
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Lust und Fleiß kann Wege finden /Ob sie noch so tieff verschneyt /Und ein kühnes UnterwindenTrotzet der Unmöglichkeit.Zeigen sich gleich große Berge?Frisch gewagt! du kommst hinan.Sieh die Schwürigkeit für Zwerge /Dich für einen Riesen an. So die Lebensmaxime GEORG PHILIPP TELEMANNS (1681-1767). Vielen Widerwärtigkeiten der Zeit zum Trotze schuf er Werk um Werk, getragen von der Überzeugung, dass Musik eine notwendige Lebensäußerung sei, fähig, die menschlichen Zustände zu verbessern. Wie keinen anderen seiner großen musikalischen Zeitgenossen drängte es ihn, seine Lebensumstände und Kunstabsichten vor der Öffentlichkeit auszubreiten; nicht aus Geltungsstreben, sondern um seinen Platz in dem widerspruchsvollen sozialen Gefüge der Zeit zu behaupten, dem Musikerstand, zu größerem Ansehen zu verhelfen, schließlich auch in der gleichen belehrenden Absicht, die eine Reihe seiner Kompositionen hervorbrachte. Unsere Sammlung enthält autobiographisches Material, zahlreiche Vorreden und Widmungen zu seinen Kompositionen, ausgewählte Briefe und Dichtungen des Komponisten. Verschiedenartige Äußerungen der Zeitgenossen geben Einblick in anregende freundschaftliche Diskussionen, in den Widerstreit der Ideen jener Epoche wie in die verbreitete Wertschätzung seiner Werke. "Ein Lulli wird gerühmt; Corelli lässt sich loben; Nur Telemann allein ist übers Lob erhoben." (Mattheson, 1740)