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Achill in Vietnam

Kampftrauma und Persönlichkeitsverlust

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  • 319 stron
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Der moderne Krieg hinterlässt tiefgreifende seelische Verwüstungen. In diesem bemerkenswerten Werk untersucht der amerikanische Psychiater Jonathan Shay die psychischen Schäden, die Krieg im Menschen anrichtet, indem er die Erfahrungen seiner Patienten, ehemalige Vietnamkämpfer mit schweren posttraumatischen Störungen, mit den Erzählungen in Homers Ilias vergleicht. Die Ilias beschreibt, wie Achill aus Trauer um Patroklos zum Berserker wird. Shay fragt, wie sich ein Verhalten entwickelt, das es modernen Soldaten ermöglicht, zivilisatorische Hüllen abzulegen, und warum sie oft Schwierigkeiten haben, sich nach dem Krieg in "normalen Verhältnissen" zurechtzufinden. Er sieht die Ursachen des posttraumatischen Syndroms nicht nur im grausamen Kriegsgeschehen, sondern auch in einer moralischen Entgrenzung, die entsteht, wenn Soldaten gegen ihre ethischen Werte verstoßen. Diese Verletzung des "Rechten" führt zu einem Verlust der psychischen Verbindung zur Welt außerhalb des Krieges. Shay beschreibt, wie schwerwiegende psychische Schäden aus dem Verlust des Vertrauens resultieren und zur Zerstörung der Fähigkeit zu vertrauen führen. Die Folgen sind zwanghafte Wiederholungen traumatischer Erlebnisse, reduzierte psychische Belastbarkeit und ein Verlust des Interesses an der Welt. Shay zeigt, dass Krieg eine anhaltende individuelle Pathologie sein kann und dass die psychische Transformation universell ist, die klassischen Krieger mit mode

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Achill in Vietnam, Jonathan Shay, Klaus Kochmann

Język
Rok wydania
1998
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Achill in Vietnam
Podtytuł
Kampftrauma und Persönlichkeitsverlust
Język
niemiecki
Rok wydania
1998
Oprawa
twarda
Liczba stron
319
ISBN10
3930908360
ISBN13
9783930908363
Seria
Tagi
Trauma
Opis
Der moderne Krieg hinterlässt tiefgreifende seelische Verwüstungen. In diesem bemerkenswerten Werk untersucht der amerikanische Psychiater Jonathan Shay die psychischen Schäden, die Krieg im Menschen anrichtet, indem er die Erfahrungen seiner Patienten, ehemalige Vietnamkämpfer mit schweren posttraumatischen Störungen, mit den Erzählungen in Homers Ilias vergleicht. Die Ilias beschreibt, wie Achill aus Trauer um Patroklos zum Berserker wird. Shay fragt, wie sich ein Verhalten entwickelt, das es modernen Soldaten ermöglicht, zivilisatorische Hüllen abzulegen, und warum sie oft Schwierigkeiten haben, sich nach dem Krieg in "normalen Verhältnissen" zurechtzufinden. Er sieht die Ursachen des posttraumatischen Syndroms nicht nur im grausamen Kriegsgeschehen, sondern auch in einer moralischen Entgrenzung, die entsteht, wenn Soldaten gegen ihre ethischen Werte verstoßen. Diese Verletzung des "Rechten" führt zu einem Verlust der psychischen Verbindung zur Welt außerhalb des Krieges. Shay beschreibt, wie schwerwiegende psychische Schäden aus dem Verlust des Vertrauens resultieren und zur Zerstörung der Fähigkeit zu vertrauen führen. Die Folgen sind zwanghafte Wiederholungen traumatischer Erlebnisse, reduzierte psychische Belastbarkeit und ein Verlust des Interesses an der Welt. Shay zeigt, dass Krieg eine anhaltende individuelle Pathologie sein kann und dass die psychische Transformation universell ist, die klassischen Krieger mit mode