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Entfremdung bei Perversionen

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  • 343 strony
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Karl Marx und Sigmund Freud diagnostizierten die Entfremdung in der westlichen jüdisch-christlichen Kultur – Marx als Entfremdung der Menschen von der Gesellschaft, Freud als Entfremdung von sich selbst. Der Autor zeigt, dass der Perversen ein unpersönliches Objekt zwischen Verlangen und Komplizen schiebt, sei es eine stereotype Phantasie, ein Fetisch oder eine pornografische Darstellung. Diese Objekte entfremden den Perversen sowohl von sich selbst als auch vom Objekt seines Verlangens. Im Mittelpunkt von Masud Khans Überlegungen steht die Auffassung, dass Perversionen Folgen einer misslungenen Ich-Integration aufgrund von Fehlentwicklungen in der Beziehung zwischen Mutter und Kind sind. Diese Fehlentwicklungen werden auf die Idolisierung des Kindes durch die Mutter zurückgeführt, die dem Kind die Nutzung von Übergangsobjekten verwehrt. Khan ist überzeugt, dass die von Freud verworfene Theorie der tatsächlichen Verführung, die eine akute Spaltung im Ich erzeugt, wiederbelebt werden sollte. Dabei betont er, dass es weniger um ein einzelnes Ereignis geht, sondern um einen bestimmten Modus psychophysischer Intimität zwischen Eltern und Kind. Ein großer Vorzug des Buches ist die ausführliche Darstellung der Quellen seiner theoretischen Überlegungen, basierend auf einer Fülle von klinischen Erfahrungen.

Zakup książki

Entfremdung bei Perversionen, Mohammed Masud R. Khan

Język
Rok wydania
1983
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Uszkodzony
Cena
12,66 zł

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Tytuł
Entfremdung bei Perversionen
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
1983
Oprawa
twarda
Liczba stron
343
ISBN10
351857633X
ISBN13
9783518576335
Seria
Opis
Karl Marx und Sigmund Freud diagnostizierten die Entfremdung in der westlichen jüdisch-christlichen Kultur – Marx als Entfremdung der Menschen von der Gesellschaft, Freud als Entfremdung von sich selbst. Der Autor zeigt, dass der Perversen ein unpersönliches Objekt zwischen Verlangen und Komplizen schiebt, sei es eine stereotype Phantasie, ein Fetisch oder eine pornografische Darstellung. Diese Objekte entfremden den Perversen sowohl von sich selbst als auch vom Objekt seines Verlangens. Im Mittelpunkt von Masud Khans Überlegungen steht die Auffassung, dass Perversionen Folgen einer misslungenen Ich-Integration aufgrund von Fehlentwicklungen in der Beziehung zwischen Mutter und Kind sind. Diese Fehlentwicklungen werden auf die Idolisierung des Kindes durch die Mutter zurückgeführt, die dem Kind die Nutzung von Übergangsobjekten verwehrt. Khan ist überzeugt, dass die von Freud verworfene Theorie der tatsächlichen Verführung, die eine akute Spaltung im Ich erzeugt, wiederbelebt werden sollte. Dabei betont er, dass es weniger um ein einzelnes Ereignis geht, sondern um einen bestimmten Modus psychophysischer Intimität zwischen Eltern und Kind. Ein großer Vorzug des Buches ist die ausführliche Darstellung der Quellen seiner theoretischen Überlegungen, basierend auf einer Fülle von klinischen Erfahrungen.