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Wien im Bild historischer Karten

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Das Interesse an historischen Karten ist weit verbreitet, und das nicht nur unter Sammlern. Die Freude an einem bildhaften, zugleich einfach verständlichen Zeugnis früherer räumlicher Verhältnisse eines Gebietes erfasst tatsächlich ein breites Publikum. Vertrautheit, Wiedererkennen, aber auch Erstaunen über Veränderungen im Verhältnis zum aktuell Bekannten – all das lässt sich bei Betrachtung dieser so reizvollen Quellenart erleben, zugleich bilden diese Überlieferungen so etwas wie Wegmarkierungen durch die Siedlungsgeschichte, wie sie im Text des Buches in knapper Form geboten wird. Dass dabei die Epoche von den Anfängen der auf Wien bezüglichen Karten bis in die Zeit um 1860 Behandlung findet, resultiert nicht zuletzt daraus, dass Karten ab der Mitte des 19. Jahrhunderts zunehmend zu technischen Hilfsmitteln werden, ihren zuvor so markanten künstlerischen Charakter weitgehend einbüßen. Was die hier gewählte Annäherung an Geschichte wie Siedlungsentwicklung allgemein betrifft, so steht sie über ihren kulturellen Reiz hinaus in unmittelbarem Konnex zu einer in den letzten Jahren erkennbaren, verstärkten Orientierung des Forschungsinteresses auf bildliche Quellen. Man spricht in diesem Zusammenhang sehr gerne vom „iconic turn“, der Hinwendung zum Bild als Quelle, und auch den damit verbundenen Notwendigkeiten vermag die vorliegende Neuauflage in hervorragender Weise zu genügen.

Wydanie

Zakup książki

Wien im Bild historischer Karten, Ferdinand Opll

Język
Rok wydania
1983
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Uszkodzony
Cena
28,17 zł

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Tytuł
Wien im Bild historischer Karten
Język
niemiecki
Wydawca
Böhlau
Rok wydania
1983
Oprawa
twarda
ISBN10
3205071808
ISBN13
9783205071808
Seria
Opis
Das Interesse an historischen Karten ist weit verbreitet, und das nicht nur unter Sammlern. Die Freude an einem bildhaften, zugleich einfach verständlichen Zeugnis früherer räumlicher Verhältnisse eines Gebietes erfasst tatsächlich ein breites Publikum. Vertrautheit, Wiedererkennen, aber auch Erstaunen über Veränderungen im Verhältnis zum aktuell Bekannten – all das lässt sich bei Betrachtung dieser so reizvollen Quellenart erleben, zugleich bilden diese Überlieferungen so etwas wie Wegmarkierungen durch die Siedlungsgeschichte, wie sie im Text des Buches in knapper Form geboten wird. Dass dabei die Epoche von den Anfängen der auf Wien bezüglichen Karten bis in die Zeit um 1860 Behandlung findet, resultiert nicht zuletzt daraus, dass Karten ab der Mitte des 19. Jahrhunderts zunehmend zu technischen Hilfsmitteln werden, ihren zuvor so markanten künstlerischen Charakter weitgehend einbüßen. Was die hier gewählte Annäherung an Geschichte wie Siedlungsentwicklung allgemein betrifft, so steht sie über ihren kulturellen Reiz hinaus in unmittelbarem Konnex zu einer in den letzten Jahren erkennbaren, verstärkten Orientierung des Forschungsinteresses auf bildliche Quellen. Man spricht in diesem Zusammenhang sehr gerne vom „iconic turn“, der Hinwendung zum Bild als Quelle, und auch den damit verbundenen Notwendigkeiten vermag die vorliegende Neuauflage in hervorragender Weise zu genügen.