Bookbot

History sells!

Angewandte Geschichte als Wissenschaft und Markt

Parametry

  • 447 stron
  • 16 godzin czytania

Więcej o książce

Die Vergangenheit bietet sich zunehmend bunt, laut, interaktiv und zum Anfassen dar. Aus Geschichte ist „History“ geworden, besser noch: living history, die sich mit dem Entertainment-Anspruch zum Histotainment vereint und in Deutschland wie in vielen anderen Ländern einen ertragreichen Markt darstellt. Geschichte – auch die universitäre Geschichtsschreibung und die Vertreter des Fachs – muss sich inzwischen auf einem Markt behaupten, auf dem mit immer schärferen Mitteln um die Aufmerksamkeit von Lesern und Zuschauern gerungen wird. Diese Bedingungen bilanziert und kommentiert der Sammelband, wobei der theoretische Referenzrahmen und die Praxis der Angewandten Geschichte in Abgrenzung zur Geschichtswissenschaft dargestellt werden. Die zentralen Fragen dabei sind, wie Geschichtsbilder und Geschichtskulturen aussehen, die durch eine publikumsorientierte Geschichtsdarstellung geprägt sind. Liegt etwa die Zukunft der Historikerinnen und Historiker mehr in der Produktion von Content für PC-Games, bei der Beratung von Fernsehproduzenten oder der Organisation von History-Festivals als bei der wissenschaftlichen Forschung, Darstellung und Lehre in Universität und Schule? Oder etabliert sich gerade eine Dominanz der Unterhaltungsinteressen, die auch auf das wissenschaftliche Feld zurückwirkt und dessen Legitimität und Nutzen genauso in Frage stellt wie die Suche nach „historischer Wahrheit“?

Zakup książki

History sells!, Wolfgang Hardtwig

Język
Rok wydania
2009
Oprawa
(miękka)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
History sells!
Podtytuł
Angewandte Geschichte als Wissenschaft und Markt
Język
niemiecki
Wydawca
Steiner
Rok wydania
2009
Oprawa
miękka
Liczba stron
447
ISBN10
3515093362
ISBN13
9783515093361
Seria
Opis
Die Vergangenheit bietet sich zunehmend bunt, laut, interaktiv und zum Anfassen dar. Aus Geschichte ist „History“ geworden, besser noch: living history, die sich mit dem Entertainment-Anspruch zum Histotainment vereint und in Deutschland wie in vielen anderen Ländern einen ertragreichen Markt darstellt. Geschichte – auch die universitäre Geschichtsschreibung und die Vertreter des Fachs – muss sich inzwischen auf einem Markt behaupten, auf dem mit immer schärferen Mitteln um die Aufmerksamkeit von Lesern und Zuschauern gerungen wird. Diese Bedingungen bilanziert und kommentiert der Sammelband, wobei der theoretische Referenzrahmen und die Praxis der Angewandten Geschichte in Abgrenzung zur Geschichtswissenschaft dargestellt werden. Die zentralen Fragen dabei sind, wie Geschichtsbilder und Geschichtskulturen aussehen, die durch eine publikumsorientierte Geschichtsdarstellung geprägt sind. Liegt etwa die Zukunft der Historikerinnen und Historiker mehr in der Produktion von Content für PC-Games, bei der Beratung von Fernsehproduzenten oder der Organisation von History-Festivals als bei der wissenschaftlichen Forschung, Darstellung und Lehre in Universität und Schule? Oder etabliert sich gerade eine Dominanz der Unterhaltungsinteressen, die auch auf das wissenschaftliche Feld zurückwirkt und dessen Legitimität und Nutzen genauso in Frage stellt wie die Suche nach „historischer Wahrheit“?