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Vom Ende der Geschichte her

Walter Benjamins geschichtsphilosophische Thesen

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  • 144 strony
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Als vor einigen Jahren die Hamburger Kunsthalle Paul Klees »Engel« präsentierte, war sein berühmtestes Engelbild nur in einer Reproduktion zu sehen. Das Original verblieb im Israel-Museum in Jerusalem, das es von Gershom Scholem vermacht bekommen hatte. Dieser wiederum erhielt es von Theodor W. Adorno, der die Zeichnung nach New York gebracht hatte. Zuvor war sie von Georges Bataille zusammen mit dem Nachlass Walter Benjamins 1940 vor den Nazis versteckt worden. Für Benjamin, den ersten Besitzer des Bildes von Klee, hatte es die zentralste Bedeutung. Der »Angelus Novus« inspirierte ihn auf der Flucht vor den Nazis 1940 zu seinem letzten Text vor seinem Suizid: die Thesen »Über den Begriff der Geschichte«. Ein radikaler theologischer Messianismus und ein am historischen Material selbst orientierter Marxismus sind die beiden Grundmotive von Walter Benjamins Denken. In keinem seiner Texte treffen diese beiden Motive so unmittelbar zusammen wie in diesen Thesen. Das Buch »Vom Ende der Geschichte her« nimmt dieses Nebeneinander ernst und zeigt, dass für das Verständnis des Textes beide Elemente, Messianismus und Marxismus, zusammenzudenken sind. Die Beiträge beschäftigen sich mit der historischen Entstehung des Textes, den Korrespondenzen zwischen Benjamin und Freud, den kunstgeschichtlichen Aspekten von Klees Bild, der politischen Dimension von Benjamins Thesen und vielem mehr.

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Vom Ende der Geschichte her, Thomas Schröder

Język
Rok wydania
2017
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Vom Ende der Geschichte her
Podtytuł
Walter Benjamins geschichtsphilosophische Thesen
Język
niemiecki
Rok wydania
2017
Oprawa
miękka
Liczba stron
144
ISBN10
3955750752
ISBN13
9783955750756
Seria
Opis
Als vor einigen Jahren die Hamburger Kunsthalle Paul Klees »Engel« präsentierte, war sein berühmtestes Engelbild nur in einer Reproduktion zu sehen. Das Original verblieb im Israel-Museum in Jerusalem, das es von Gershom Scholem vermacht bekommen hatte. Dieser wiederum erhielt es von Theodor W. Adorno, der die Zeichnung nach New York gebracht hatte. Zuvor war sie von Georges Bataille zusammen mit dem Nachlass Walter Benjamins 1940 vor den Nazis versteckt worden. Für Benjamin, den ersten Besitzer des Bildes von Klee, hatte es die zentralste Bedeutung. Der »Angelus Novus« inspirierte ihn auf der Flucht vor den Nazis 1940 zu seinem letzten Text vor seinem Suizid: die Thesen »Über den Begriff der Geschichte«. Ein radikaler theologischer Messianismus und ein am historischen Material selbst orientierter Marxismus sind die beiden Grundmotive von Walter Benjamins Denken. In keinem seiner Texte treffen diese beiden Motive so unmittelbar zusammen wie in diesen Thesen. Das Buch »Vom Ende der Geschichte her« nimmt dieses Nebeneinander ernst und zeigt, dass für das Verständnis des Textes beide Elemente, Messianismus und Marxismus, zusammenzudenken sind. Die Beiträge beschäftigen sich mit der historischen Entstehung des Textes, den Korrespondenzen zwischen Benjamin und Freud, den kunstgeschichtlichen Aspekten von Klees Bild, der politischen Dimension von Benjamins Thesen und vielem mehr.