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Die Unwirtlichkeit unserer Städte

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Unsere Städte und Wohnungen sind Produkte der Phantasie und Phantasielosigkeit, Großzügigkeit und engen Eigensinns. Sie bestehen aus harter Materie und wirken wie Prägestöcke, an die wir uns anpassen müssen. Dies beeinflusst unser Verhalten und Wesen, was einen schicksalsbildenden Zirkel schafft: Menschen gestalten ihren Lebensraum und Ausdruck, während die Stadtgestalt den sozialen Charakter ihrer Bewohner prägt. Alexander Mitscherlich thematisiert in seinem 1965 veröffentlichten Werk die Unwirtlichkeit der westdeutschen Städte und deren Einfluss auf die Bewohner. Er fragt, was die Neubauten ausdrücken, wie sie das Leben ihrer Bewohner positiv oder negativ beeinflussen und wo die „Herzlosigkeit“ beim Wiederaufbau der zerstörten Städte liegt. Mitscherlich fordert eine Neuordnung der Besitzverhältnisse an Grund und Boden und gibt Antworten auf Fragen, die Städtebauer, Architekten und Studenten bewegen. Diese Überlegungen sind auch heute relevant und helfen, die Vorgeschichte unserer Gegenwart zu verstehen. Nikolaus Hirsch, Architekt und Lehrer in Frankfurt und London, beleuchtet in seinem Nachwort die Wirkung von Mitscherlichs bahnbrechender Schrift.

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Die Unwirtlichkeit unserer Städte, Alexander Mitscherlich, Marianne Rodenstein

Język
Rok wydania
2008
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Die Unwirtlichkeit unserer Städte
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
2008
Oprawa
twarda
Liczba stron
214
ISBN10
3518420461
ISBN13
9783518420461
Seria
Ocena
3,45 z 5
Opis
Unsere Städte und Wohnungen sind Produkte der Phantasie und Phantasielosigkeit, Großzügigkeit und engen Eigensinns. Sie bestehen aus harter Materie und wirken wie Prägestöcke, an die wir uns anpassen müssen. Dies beeinflusst unser Verhalten und Wesen, was einen schicksalsbildenden Zirkel schafft: Menschen gestalten ihren Lebensraum und Ausdruck, während die Stadtgestalt den sozialen Charakter ihrer Bewohner prägt. Alexander Mitscherlich thematisiert in seinem 1965 veröffentlichten Werk die Unwirtlichkeit der westdeutschen Städte und deren Einfluss auf die Bewohner. Er fragt, was die Neubauten ausdrücken, wie sie das Leben ihrer Bewohner positiv oder negativ beeinflussen und wo die „Herzlosigkeit“ beim Wiederaufbau der zerstörten Städte liegt. Mitscherlich fordert eine Neuordnung der Besitzverhältnisse an Grund und Boden und gibt Antworten auf Fragen, die Städtebauer, Architekten und Studenten bewegen. Diese Überlegungen sind auch heute relevant und helfen, die Vorgeschichte unserer Gegenwart zu verstehen. Nikolaus Hirsch, Architekt und Lehrer in Frankfurt und London, beleuchtet in seinem Nachwort die Wirkung von Mitscherlichs bahnbrechender Schrift.