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Die Ausstellung thematisiert das Schicksal eines Mannes – des triestiner Malers Vito Timmel, der in einer Anstalt starb – und seine anarchische Selbstzerstörung. Sein Dasein wird durch eigene Worte sowie die Stimmen von Freunden, Wärtern und Weggefährten rekonstruiert. Diese Stimmen umfassen blutige und larvale Charaktere, schmerzlich geliebte und heftig verlorene Frauen, die die absurde Wahrheit der Welt verkünden. In einer schrägen triestiner Dialektik und Universalität fließen Fragmente und Trümmer des verschwundenen Mitteleuropa zusammen. Es entsteht eine Babel aus niedrigen und erhabenen Sprachen, in der jeder zu niemandem spricht. Diese Konzentrationsbabel, bestehend aus der psychiatrischen Klinik und dem Museum, wird von einer umherirrenden Glückseligkeit durchbrochen, die den Zauber einer freien und wunderbaren Welt verkörpert. Die Erzählung ist gewalttätig, visionär und tragikomisch, als wäre sie nach einer Flut entstanden. Sie beschreibt einen Mann, der versucht, sich in der Vergessenheit zu retten, während er der widersprüchlichen Notwendigkeit gegenübersteht, die Vergangenheit zu töten und sie am Leben zu erhalten. Inmitten der bezaubernden und unerträglichen Existenz entfaltet sich eine Welt voller Poesie und wirbelnder Unglückseligkeit.
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Die Ausstellung, Claudio Magris
- Język
- Rok wydania
- 2004
- Oprawa
- (miękka),
- Stan książki
- Dobry
- Cena
- 21,26 zł
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- Tytuł
- Die Ausstellung
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Claudio Magris
- Wydawca
- Hanser, Carl GmbH + Co.
- Rok wydania
- 2004
- Oprawa
- miękka
- Liczba stron
- 60
- ISBN10
- 3446205438
- ISBN13
- 9783446205437
- Seria
- Kategorie
- Ocena
- 3 z 5
- Opis
- Die Ausstellung thematisiert das Schicksal eines Mannes – des triestiner Malers Vito Timmel, der in einer Anstalt starb – und seine anarchische Selbstzerstörung. Sein Dasein wird durch eigene Worte sowie die Stimmen von Freunden, Wärtern und Weggefährten rekonstruiert. Diese Stimmen umfassen blutige und larvale Charaktere, schmerzlich geliebte und heftig verlorene Frauen, die die absurde Wahrheit der Welt verkünden. In einer schrägen triestiner Dialektik und Universalität fließen Fragmente und Trümmer des verschwundenen Mitteleuropa zusammen. Es entsteht eine Babel aus niedrigen und erhabenen Sprachen, in der jeder zu niemandem spricht. Diese Konzentrationsbabel, bestehend aus der psychiatrischen Klinik und dem Museum, wird von einer umherirrenden Glückseligkeit durchbrochen, die den Zauber einer freien und wunderbaren Welt verkörpert. Die Erzählung ist gewalttätig, visionär und tragikomisch, als wäre sie nach einer Flut entstanden. Sie beschreibt einen Mann, der versucht, sich in der Vergessenheit zu retten, während er der widersprüchlichen Notwendigkeit gegenübersteht, die Vergangenheit zu töten und sie am Leben zu erhalten. Inmitten der bezaubernden und unerträglichen Existenz entfaltet sich eine Welt voller Poesie und wirbelnder Unglückseligkeit.


