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Made in Thüringen?

Nazi-Terror und Verfassungsschutz-Skandal

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  • 222 strony
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Dreizehn Jahre hat die polizeibekannte Neonazi-Gruppe – gestützt auf ein konspiratives Netzwerk – aus dem Untergrund rassistische Morde begangen. Sie agierten vor dem Hintergrund rassistischer Einstellungen in der Gesellschaft und entstanden in den 1990er Jahren in einer Hochphase der neonazistischen Straßenmobilisierung und des Strukturaufbaus. Die Nähe gewalttätiger Neonazis, Rechts-Rock-Szene und Funktionären der NPD zeigt sich am Beispiel des 'Thüringer Heimatschutzes' exemplarisch. Unter den Augen der Behörden, zum Teil mit deren Duldung und Förderung, konnten Neonazis Netzwerke aufbauen, die bis heute wirken. Trotz Fahndung konnten die rassistischen Mörder unerkannt bleiben. Stereotypen Vorstellungen folgend wurden die Täter stattdessen im Umfeld der Opfer oder in der organisierten Kriminalität gesucht. Ein rechter und rassistischer Hintergrund wurde nicht gesehen. Mit Beiträgen von: Graeme Atkinson, Frauke Büttner, Steffen Dittes, Michael Ebenau, Ralf Hauboldt, Kerstin Köditz, Katharina König, Felix Korsch, Nick Lowles, Petra Pau, Benjamin Paul, Martina Renner, Paul Wellsow, Gerd Wiegel, Volkmar Wölk, Stefan Wogawa u. a.

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Made in Thüringen?, Bodo Ramelow

Język
Rok wydania
2012
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Made in Thüringen?
Podtytuł
Nazi-Terror und Verfassungsschutz-Skandal
Język
niemiecki
Wydawca
VSA-Verl.
Rok wydania
2012
Oprawa
miękka
Liczba stron
222
ISBN10
3899655214
ISBN13
9783899655216
Seria
Tagi
Opis
Dreizehn Jahre hat die polizeibekannte Neonazi-Gruppe – gestützt auf ein konspiratives Netzwerk – aus dem Untergrund rassistische Morde begangen. Sie agierten vor dem Hintergrund rassistischer Einstellungen in der Gesellschaft und entstanden in den 1990er Jahren in einer Hochphase der neonazistischen Straßenmobilisierung und des Strukturaufbaus. Die Nähe gewalttätiger Neonazis, Rechts-Rock-Szene und Funktionären der NPD zeigt sich am Beispiel des 'Thüringer Heimatschutzes' exemplarisch. Unter den Augen der Behörden, zum Teil mit deren Duldung und Förderung, konnten Neonazis Netzwerke aufbauen, die bis heute wirken. Trotz Fahndung konnten die rassistischen Mörder unerkannt bleiben. Stereotypen Vorstellungen folgend wurden die Täter stattdessen im Umfeld der Opfer oder in der organisierten Kriminalität gesucht. Ein rechter und rassistischer Hintergrund wurde nicht gesehen. Mit Beiträgen von: Graeme Atkinson, Frauke Büttner, Steffen Dittes, Michael Ebenau, Ralf Hauboldt, Kerstin Köditz, Katharina König, Felix Korsch, Nick Lowles, Petra Pau, Benjamin Paul, Martina Renner, Paul Wellsow, Gerd Wiegel, Volkmar Wölk, Stefan Wogawa u. a.