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Das bischöfliche Schreiben „Zeit zur Aussaat“ vom November 2000 stellt deutlich fest, dass Deutschland die Entchristianisierung droht und die katholische Kirche darum aufgefordert ist, ihre missionarische Kraft wieder zu entdecken. Überraschend ist dieser Vorstoß der Bischöfe nicht nur, weil er die konfessionelle Lage in Deutschland in ungewohnter Nüchternheit analysiert, sondern vor allem, weil er einen selbstverständlichen Umgang mit dem Missionsbegriff pflegt. Sind die Gründe für die missionarische Zurückhaltung von gestern heute einfach überwunden? Wie sieht ein Missionsbegriff aus, der seine kolonialen Schattenseiten überwindet? Welche pastoralen Umstrukturierungen wären nötig, um missionarisch Kirche zu sein? Sind wir nur Subjekt oder nicht längst auch schon Objekt der missionarischen Aktivität neureligiöser Bewegungen?
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Deutschland - Missionsland, Matthias Sellmann
- Język
- Rok wydania
- 2004
- Oprawa
- (miękka)
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- Tytuł
- Deutschland - Missionsland
- Podtytuł
- [zur Überwindung eines pastoralen Tabus]
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Matthias Sellmann
- Wydawca
- Herder
- Rok wydania
- 2004
- Oprawa
- miękka
- Liczba stron
- 284
- ISBN10
- 3451022060
- ISBN13
- 9783451022067
- Seria
- Tagi
- Inne podręczniki
- Opis
- Das bischöfliche Schreiben „Zeit zur Aussaat“ vom November 2000 stellt deutlich fest, dass Deutschland die Entchristianisierung droht und die katholische Kirche darum aufgefordert ist, ihre missionarische Kraft wieder zu entdecken. Überraschend ist dieser Vorstoß der Bischöfe nicht nur, weil er die konfessionelle Lage in Deutschland in ungewohnter Nüchternheit analysiert, sondern vor allem, weil er einen selbstverständlichen Umgang mit dem Missionsbegriff pflegt. Sind die Gründe für die missionarische Zurückhaltung von gestern heute einfach überwunden? Wie sieht ein Missionsbegriff aus, der seine kolonialen Schattenseiten überwindet? Welche pastoralen Umstrukturierungen wären nötig, um missionarisch Kirche zu sein? Sind wir nur Subjekt oder nicht längst auch schon Objekt der missionarischen Aktivität neureligiöser Bewegungen?