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Studie zur gesellschaftlichen Funktion faschistischer Sprache

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Lutz Winckler, geboren am 23. Januar 1941 in Potsdam, studierte Philosophie, Geschichte und Germanistik in Berlin und Tübingen und promovierte 1968 mit einer Arbeit über den politischen Protestantismus im frühen 19. Jahrhundert zum Dr. phil. Seit 1968 ist er wissenschaftlicher Assistent am Historischen Seminar der Universität Würzburg.Sprache und Ideologie dienten dem Faschismus vor allem zur Domestizierung politischen Bewußtseins. Weil er die ökonomischen und gesellschaftlichen Verhältnisse nicht tatsächlich verändern will; weil er die Widersprüche nicht in der gesellschaftlichen Wirklichkeit selbst, sondern nur im Bewußtsein aufheben will; weil er sich gegen Vernunft und Emanzipation richtet, nehmen im Faschismus politische und ökonomische Fragen die Form propagandistisch-manipulativer Probleme an. Im Faschismus wird die Propaganda zur ideologischen Form politischer Praxis.Lutz Winckler interpretiert die gesellschaftliche Funktion faschistischer Sprache. Sein Essay ist ein wichtiger Beitrag sowohl zur Faschismusforschung als auch zur Typologie politischer Rhetorik.

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Studie zur gesellschaftlichen Funktion faschistischer Sprache, Lutz Winckler

Język
Rok wydania
1970
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Studie zur gesellschaftlichen Funktion faschistischer Sprache
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
1970
Oprawa
miękka
Seria
Ocena
3 z 5
Opis
Lutz Winckler, geboren am 23. Januar 1941 in Potsdam, studierte Philosophie, Geschichte und Germanistik in Berlin und Tübingen und promovierte 1968 mit einer Arbeit über den politischen Protestantismus im frühen 19. Jahrhundert zum Dr. phil. Seit 1968 ist er wissenschaftlicher Assistent am Historischen Seminar der Universität Würzburg.Sprache und Ideologie dienten dem Faschismus vor allem zur Domestizierung politischen Bewußtseins. Weil er die ökonomischen und gesellschaftlichen Verhältnisse nicht tatsächlich verändern will; weil er die Widersprüche nicht in der gesellschaftlichen Wirklichkeit selbst, sondern nur im Bewußtsein aufheben will; weil er sich gegen Vernunft und Emanzipation richtet, nehmen im Faschismus politische und ökonomische Fragen die Form propagandistisch-manipulativer Probleme an. Im Faschismus wird die Propaganda zur ideologischen Form politischer Praxis.Lutz Winckler interpretiert die gesellschaftliche Funktion faschistischer Sprache. Sein Essay ist ein wichtiger Beitrag sowohl zur Faschismusforschung als auch zur Typologie politischer Rhetorik.