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Wolfgang Harich

    9 grudnia 1923 – 15 marca 1995
    Schriften zur Kultur
    Das grüne Jahrzehnt
    Jean Pauls Kritik des philosophischen Egoismus
    Zur Kritik der Revolutionäre Ungeduld
    Zur Kritik der revolutionären Ungeduld
    Kommunismus ohne Wachstum?
    • Autobiographie

      • 750 stron
      • 27 godzin czytania

      In den 70er Jahren schuf Harich eine umfangreiche Autobiographie, die nun erstmals gedruckt wird. Begleitet wird der Text von Auszugen aus dem "Ahnenpass" und weiteren Texten der biographischen Selbstreflexion.

      Autobiographie2023
    • Wolfgang Harich zählt zu den wichtigen und streitbaren Intellektuellen des 20. Jahrhunderts. Befreundet mit Georg Lukács, Bertolt Brecht und Ernst Bloch wirkte er als Philosoph, Historiker, Literaturwissenschaftler sowie durch sein praktisches politisches Engagement. Letzteres führte nach seiner Verhaftung wegen Bildung einer „konterrevolutionären Gruppe“ zu einer zehnjährigen Haftstrafe. Die nachgelassenen Schriften Harichs erscheinen nun erstmals in einer zwanzigbändigen Edition, die das reichhaltige Werk dieses undogmatischen Querdenkers in seiner ganzen Breite widerspiegelt: von seinen Beiträgen zur Hegel-Debatte in der DDR über seine Abrechnung mit der 68er-Bewegung im Westen bis zu seinen Überlegungen zu einer marxistischen Ökologie.

      Schriften aus dem Nachlass2023
    • Schriften zur Kultur

      Teilband 2: Große Kultur, kleine Epigonen

      • 880 stron
      • 31 godzin czytania

      Der zweite Teilband umfasst die Schriften von Harich zur Kultur, die nach seiner Verhaftung entstanden, einschließlich des umstrittenen "Dingo-Aufsatzes". Neben unveröffentlichten Aufsätzen, Studien und Briefen wird der Band durch bisher unbekannte Manuskripte ergänzt, die im Kontext des Arbeiteraufstands von 1953 stehen. In dieser Zeit arbeitete Harich mit Bertolt Brecht zusammen, um die Aufstandsenergie in kulturelle Reformen zu lenken. Auch ein kritischer Artikel gegen die Staatliche Kunstkommission ist enthalten, was die Relevanz von Harichs Werk unterstreicht.

      Schriften zur Kultur2021
    • Schriften zur Politik

      • 750 stron
      • 27 godzin czytania

      Harich kämpfte sein Leben lang politisch und wurde mehrfach verhaftet, unter anderem von den Nazis und in der DDR. Sein Nachlass enthält zahlreiche unbekannte Manuskripte zu politischen Themen, die von der 68er-Bewegung bis zur deutschen Einheit und dem Einsatz für ein friedliches Deutschland reichen.

      Schriften zur Politik2021
    • Das grüne Jahrzehnt

      • 852 strony
      • 30 godzin czytania

      In den 1970er Jahren entwickelte Wolfgang Harich eine ökologische Perspektive, die in seinem wegweisenden Buch "Kommunismus ohne Wachstum" mündete. Dieses Werk gilt als das erste marxistische, das sich mit den ökologischen Herausforderungen der modernen Welt auseinandersetzt. Der Band enthält zudem Briefe und Dokumente aus Harichs Aufenthalten in Österreich, Spanien und der BRD zwischen 1979 und 1981, adressiert an prominente Persönlichkeiten wie Helmut Schmidt und Willy Brandt sowie an führende Vertreter der damaligen Grünen. Abschließend werden auch seine Gedanken zur Ökologie nach 1988 vorgestellt.

      Das grüne Jahrzehnt2020
    • Ahnenpaß

      • 383 strony
      • 14 godzin czytania
      Ahnenpaß1999
    • Zur Kritik der revolutionären Ungeduld

      Eine Abrechnung mit dem alten und dem neuen Anarchismus

      Diese 1971 erstmals erschienene Schrift Harichs gehörte bislang zu den vergriffenen Büchern. Der in der DDR lebende Philosoph schrieb den Text 1969 als Sympathisant der Neuen Linken, der Anlaß zur Einmischung sah: Obwohl sich bis dahin kaum jemand aus der linksradikalen Bewegung im Westen zum Anarchismus bekannt hatte, erkannte Harich den Anarchismus als die dort 'dominierende Tendenz'. Es drängte ihn, 'den antiautoritär gesinnten Genossen warnend vor Augen zu führen, daß ihre vermeintlich taufrischen Lieblingsideen und bevorzugten Praktiken in Wahrheit weder originell sind noch sich jemals bewährt haben - bewährt im Sinne der herbeigesehnten Revolution'. So legte der gelehrte Kommunist ein polemisches Buch vor, das gleichwohl auf eine solidarische Kritik hinaúswollte. Es ist nie zu spät, diese Schrift zu lesen, die auch aus Anlaß des 75. Geburtstages Wolfgang Harichs im Jahre 1998 neu herausgegeben wird.

      Zur Kritik der revolutionären Ungeduld1998
      4,0
    • Keine Schwierigkeiten mit der Wahrheit

      • 256 stron
      • 9 godzin czytania

      Der wohl sensationellste Fund im Geheimarchiv Walter Ulbrichts ist die Plattform eines „besonderen deutschen Weges zum Sozialismus“, mit der Wolfgang Harich in der Partei- und Staatskrise von 1956 weitblickend Vorschläge unterbreitete, wie auf progressiver Grundlage die deutsche Zweistaatlichkeit überwunden, ihre Zementierung durch Mauer und Stacheldraht vermieden werden könnte. Erstmals wird der Text hier veröffentlicht. Aufrichtig legt der Autor, heute im siebzigsten Lebensjahr, die Motive seines Handelns dar. Fesselnd schildert er die Ereignisse, die ihn und seine Gruppe nach zwei Schauprozessen vor dem Obersten Gericht der DDR hinter Zuchthausmauern brachten. Teils selbst berichtend, teils in Beantwortung der bohrenden Fragen eines skeptisch gestimmten Interviewers weiß Harich schlagend alle Verleumdungen zu widerlegen, mit denen er über drei Jahrzehnte lang systematisch verfolgt, entwürdigt und isoliert worden ist. Ein großes Dokument deutscher Zeitgeschichte und ihrer Hintergründe macht uns zugleich mit einer Persönlichkeit vertraut, die das geistige Leben im ersten Nachkriegsjahrzehnt entscheidend mitprägte - als Universitätsdozent und Verlagslektor; als, gemeinsam mit Ernst Bloch, Gründer der „Deutschen Zeitschrift für Philosophie“; als Freund und Partner von Georg Lukács und Bertolt Brecht...

      Keine Schwierigkeiten mit der Wahrheit1993