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Dorothea Kolland

    Reihe Deutsche Vergangenheit: Immer wieder Fremde
    Zehn Brüder waren wir gewesen...
    Künste, Diversity und kulturelle Bildung
    Weltreiche erblühten und fielen
    Aus dem Keller aufs Dach
    • Künste, Diversity und kulturelle Bildung

      30 Jahre kommunale Kulturarbeit zwischen Kultur- und Gesellschaftspolitik – Reflexionen, Erfahrungen und Konzepte

      • 255 stron
      • 9 godzin czytania

      Anlässlich ihres 50. Jubiläums hat die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung Dorothea Kolland eingeladen, ihre Überlegungen zu kultureller Bildung und ästhetischer Erziehung in einer Publikation zusammenzuführen. Kolland, eine der ersten Bildungsreferentinnen der BKJ, prägte mit ihren Ideen und Aktionen wie den „Kinder-Kultur-Wochen“ den Weg des Verbandes in eine gesellschaftliche Offenheit und Verantwortung. Mit großer Überzeugung wechselte sie auf die kommunale Ebene ins Kulturamt Berlin-Neukölln. Dort entwickelte sie, geprägt von sozialräumlichem Handeln und dem Streben nach sozialer Gerechtigkeit und Teilhabe, eine lebendige Landschaft Kultureller Bildung: „Bunt, streitbar, selbstbewusst, vielsprachig“, die als „Kraftvektoren im Sozialraum“ fungiert. Kolland stand in einem ständigen, manchmal kontroversen Dialog mit der BKJ. Ihre Projektberichte und -reflexionen zu Kunstprojekten mit afrikanischen Künstlern, Comics, vielsprachiger Literatur und Stadtplanungsprojekten verdeutlichen grundlegende kultur- und bildungspolitische Reflexionen. Diese verorten die Kulturelle Bildung im Kontext der Neuen Kulturpolitik und betonen, dass Kulturelle Bildung Gesellschaftspolitik ist – eine Überzeugung, die sowohl für die BKJ als auch für die Autorin eine zukunftsfähige Basis darstellt.

      Künste, Diversity und kulturelle Bildung2013
    • Weltreiche erblühten und fielen

      • 119 stron
      • 5 godzin czytania

      In 15 Episoden erzählt die Filmemacherin, Zeichnerin und Autorin Anna Faroqhi aus 650 Jahren Geschichte Neuköllns. Es wird von Kurfürsten und Kaisern berichtet, die zu faul waren, sich bei der Jagd anzustrengen, was passierte, wenn ein Deutsch-Rixdorfer eine Böhmisch-Rixdorferin liebte, wie man in auf und mit Körnerschem Sand gebauten Arbeiterwohnungen lebte, von den großartigen Schulen der Weimarer Zeit, von Gegnern des Naziregimes, die um ihrer Überzeugung willen sterben mussten, und von vielen Menschen gestern und heute, die in Neukölln eine Heimat fanden. Eine Familie aus der Gegenwart – ihre Familie – führt mit ihrer Geschichte und ihren Gesprächen durch die Episoden. In den Protagonisten Anna, Haim, Prosper, Emily und Sita spiegelt sich die (teilweise komplizierte) Multi-Ethnizität Neuköllns wider. Auch in den vielen kleinen Episoden und Nebencharakteren wird deutlich, dass Neukölln ein Bezirk ist, der zu einem großen Teil von Nicht-Nur-Deutschen bewohnt wird. Dass dies ein Bezirk „kleiner Leute“ ist, die das Weltgeschehen vielleicht nicht prägten, aber am Rande immer daran teilhatten.

      Weltreiche erblühten und fielen2010