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Die Macht der Geschlechternormen und die Grenzen des Menschlichen

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In ihrer epochemachenden Studie entwickelt Judith Butler die These der Performativität des Geschlechts: unser Geschlecht wird nicht nur biologisch bestimmt, sondern entsteht durch unser Sprechen und Handeln. Was wir sind, hängt von unserem Handeln ab, das oft nicht in unserer Macht liegt. In ihrem neuen Buch untersucht sie die Reglementierungen und Einschränkungen unseres Handelns und erforscht, wie bestehende Muster und Regeln demontiert werden können, um neue Handlungsspielräume und Identitätsgestaltungen zu ermöglichen. Das Werk vertieft und bilanziert Themen aus Butlers früheren Arbeiten: die Materialität des Körpers, die Beziehung zwischen Macht und Psyche, die politischen Dimensionen der Psychoanalyse und die Auswirkungen des juristischen Diskurses auf nicht autorisierte Personen. Die Essays thematisieren Verwandtschaft im Kontext der Infragestellung der Lebensform Familie und die Bedeutung des Inzesttabus. Sie hinterfragen die Pathologisierung von Intersexualität und Transsexualität und analysieren die sexuelle und ethnische Panik in der Kunstzensur kritisch. Der Band schließt mit einem grundlegenden Essay über den Status der Philosophie und deren Möglichkeiten, das „Andere der Philosophie“ zur Sprache zu bringen.

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Die Macht der Geschlechternormen und die Grenzen des Menschlichen, Judith Butler

Język
Rok wydania
2017
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Die Macht der Geschlechternormen und die Grenzen des Menschlichen
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
2017
Oprawa
miękka
Liczba stron
414
ISBN10
3518295896
ISBN13
9783518295892
Seria
Ocena
4,1 z 5
Opis
In ihrer epochemachenden Studie entwickelt Judith Butler die These der Performativität des Geschlechts: unser Geschlecht wird nicht nur biologisch bestimmt, sondern entsteht durch unser Sprechen und Handeln. Was wir sind, hängt von unserem Handeln ab, das oft nicht in unserer Macht liegt. In ihrem neuen Buch untersucht sie die Reglementierungen und Einschränkungen unseres Handelns und erforscht, wie bestehende Muster und Regeln demontiert werden können, um neue Handlungsspielräume und Identitätsgestaltungen zu ermöglichen. Das Werk vertieft und bilanziert Themen aus Butlers früheren Arbeiten: die Materialität des Körpers, die Beziehung zwischen Macht und Psyche, die politischen Dimensionen der Psychoanalyse und die Auswirkungen des juristischen Diskurses auf nicht autorisierte Personen. Die Essays thematisieren Verwandtschaft im Kontext der Infragestellung der Lebensform Familie und die Bedeutung des Inzesttabus. Sie hinterfragen die Pathologisierung von Intersexualität und Transsexualität und analysieren die sexuelle und ethnische Panik in der Kunstzensur kritisch. Der Band schließt mit einem grundlegenden Essay über den Status der Philosophie und deren Möglichkeiten, das „Andere der Philosophie“ zur Sprache zu bringen.