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Marcel Breuer

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1956 nannte ihn die Zeitschrift Time „einen der Formgeber des 20. Jahrhunderts“: Marcel Breuer (1902-1981) setzte seinen Meilenstein in der Geschichte des Design bereits im Alter von 23 Jahren, als er den Stahlrohrstuhl erfand. Er begann seine Karriere als einer der einflussreichsten Bauhaus-Architekten 1932 mit dem Haus Harnischmacher. Schon seine frühen Arbeiten zeigten seinen Sinn für Balance – zwischen lokal und global, klein und groß, sanft und rau. Sein sparsamer Materialeinsatz unterstrich die Balance zwischen Strukturen, Farben und Formen. 1943 entwickelte er das Zwei-Zellen-Konzept – die Unterbringung von Wohn- und Schlafbereich in getrennten Flügeln eines Wohnhauses – und wandte es zum ersten Mal beim berühmten Haus Geller an (1944-1946). Er entwarf den Hauptsitz der UNESCO in Paris (1953-1958) und verlieh zahlreichen Gebäuden monumentalen Charakter – zum Beispiel der Abtei und dem Campus der St. John’s University in Minnesota (1953-1961), dem IBM-Forschungszentrum in Frankreich (1960-1962) und dem Whitney Museum of American Art in New York City (1963-1966). Dank seines ausgeprägten Sinns für Proportionen, Formen und Materialien gilt Breuer als einer der wichtigsten Modernisten und spielt eine zentrale Rolle für die zeitgenössische Architektur.

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Marcel Breuer, Arnt Cobbers

Język
Rok wydania
2007
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Marcel Breuer
Język
niemiecki
Wydawca
Taschen
Rok wydania
2007
Oprawa
miękka
Liczba stron
96
ISBN10
3822848840
ISBN13
9783822848845
Ocena
3,75 z 5
Opis
1956 nannte ihn die Zeitschrift Time „einen der Formgeber des 20. Jahrhunderts“: Marcel Breuer (1902-1981) setzte seinen Meilenstein in der Geschichte des Design bereits im Alter von 23 Jahren, als er den Stahlrohrstuhl erfand. Er begann seine Karriere als einer der einflussreichsten Bauhaus-Architekten 1932 mit dem Haus Harnischmacher. Schon seine frühen Arbeiten zeigten seinen Sinn für Balance – zwischen lokal und global, klein und groß, sanft und rau. Sein sparsamer Materialeinsatz unterstrich die Balance zwischen Strukturen, Farben und Formen. 1943 entwickelte er das Zwei-Zellen-Konzept – die Unterbringung von Wohn- und Schlafbereich in getrennten Flügeln eines Wohnhauses – und wandte es zum ersten Mal beim berühmten Haus Geller an (1944-1946). Er entwarf den Hauptsitz der UNESCO in Paris (1953-1958) und verlieh zahlreichen Gebäuden monumentalen Charakter – zum Beispiel der Abtei und dem Campus der St. John’s University in Minnesota (1953-1961), dem IBM-Forschungszentrum in Frankreich (1960-1962) und dem Whitney Museum of American Art in New York City (1963-1966). Dank seines ausgeprägten Sinns für Proportionen, Formen und Materialien gilt Breuer als einer der wichtigsten Modernisten und spielt eine zentrale Rolle für die zeitgenössische Architektur.