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Die Flüsterer

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Viele Darstellungen beleuchten die sichtbaren Aspekte der stalinistischen Diktatur, wie Verhaftungen und die Gräueltaten in den Gulags. Doch bislang fehlte eine Untersuchung der Auswirkungen des Regimes auf das Privat- und Familienleben der Menschen. Orlando Figes bietet in seinem Werk einen unmittelbaren Einblick in die Innenwelt gewöhnlicher Sowjetbürger, gestützt auf Hunderte Interviews mit Zeitzeugen und zahlreiche unbekannte Dokumente. Er zeigt eindringlich, wie Einzelne und Familien in einem von Misstrauen, Angst und Verrat geprägten Alltag um ihr Überleben kämpften. Von der Revolution 1917 bis zu Stalins Tod rekonstruiert Figes das moralische Geflecht, in dem die meisten Russen gefangen waren: Eine falsche Bewegung konnte eine Familie zerstören oder deren Rettung bedeuten. Selbst die überzeugtesten Anhänger des Regimes waren nicht sicher. In diesem Unterdrückungssystem waren Wahrheit und Wahn, Schuld und Unschuld untrennbar miteinander verwoben. Figes' Meisterwerk, in seiner erzählerischen Kraft und Aufrichtigkeit vergleichbar mit Grossmans Leben und Schicksal, zeichnet ein breites Porträt einer Gesellschaft, in der jeder flüstert – zum Schutz oder zum Verrat. Es ist ein schonungsloser und ergreifender Bericht über die Zerbrechlichkeit und die unvorstellbare Stärke von Menschen in einer paranoiden totalitären Gesellschaft.

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Die Flüsterer, Orlando Figes

Język
Rok wydania
2008
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Dobry
Cena
46,15 zł

Metody płatności

4,3
Bardzo dobra
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Tytuł
Die Flüsterer
Język
niemiecki
Rok wydania
2008
Oprawa
twarda
ISBN10
3827007453
ISBN13
9783827007452
Seria
Pierwsze wydanie
2007
Oryginalna nazwa
The Whisperers: Private Life in Stalin's Russia
Ocena
4,25 z 5
Opis
Viele Darstellungen beleuchten die sichtbaren Aspekte der stalinistischen Diktatur, wie Verhaftungen und die Gräueltaten in den Gulags. Doch bislang fehlte eine Untersuchung der Auswirkungen des Regimes auf das Privat- und Familienleben der Menschen. Orlando Figes bietet in seinem Werk einen unmittelbaren Einblick in die Innenwelt gewöhnlicher Sowjetbürger, gestützt auf Hunderte Interviews mit Zeitzeugen und zahlreiche unbekannte Dokumente. Er zeigt eindringlich, wie Einzelne und Familien in einem von Misstrauen, Angst und Verrat geprägten Alltag um ihr Überleben kämpften. Von der Revolution 1917 bis zu Stalins Tod rekonstruiert Figes das moralische Geflecht, in dem die meisten Russen gefangen waren: Eine falsche Bewegung konnte eine Familie zerstören oder deren Rettung bedeuten. Selbst die überzeugtesten Anhänger des Regimes waren nicht sicher. In diesem Unterdrückungssystem waren Wahrheit und Wahn, Schuld und Unschuld untrennbar miteinander verwoben. Figes' Meisterwerk, in seiner erzählerischen Kraft und Aufrichtigkeit vergleichbar mit Grossmans Leben und Schicksal, zeichnet ein breites Porträt einer Gesellschaft, in der jeder flüstert – zum Schutz oder zum Verrat. Es ist ein schonungsloser und ergreifender Bericht über die Zerbrechlichkeit und die unvorstellbare Stärke von Menschen in einer paranoiden totalitären Gesellschaft.